Prävention

Präventive Arbeitsgestaltung in der Industrie 4.0

Präventive Arbeitsgestaltung in der Industrie 4.0

Ein kybernetischer Gestaltungsansatz am Beispiel der Intralogistik
Martin Braun, Dirk Marrenbach ORCID Icon
Im Zuge der digitalen Vernetzung nehmen Komplexität und Instabilität von Wertschöpfungsnetzen erheblich zu. Dies wirkt sich gravierend auf die Intralogistik aus. Unter VUCA-Bedingungen entwickeln sich intralogistische Systeme zu offenen, dezentralen und sich selbst steuernden Netzwerken aus informationsverarbeitenden Einheiten. Sie passen sich den dynamischen Veränderungen ihrer Umwelt an, indem sie ihre innere und äußere Varietät präventiv erhöhen. I4.0-Technologien sind absehbar nicht in der Lage, nicht-deterministische Arbeitssysteme zu steuern; diese Aufgabe verbleibt im Wesentlichen dem Menschen. Zur Bewältigung der skizzierten Herausforderungen werden im Projekt PREVILOG angemessene Modelle und Methoden einer präventiven Arbeitsgestaltung entwickelt. Der Beitrag stellt kybernetische Basiskonzepte und präventive Gestaltungsprinzipien vor.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 38-42
Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Technologiebasiertes Risikomanagement in globalen Transportnetzwerken

Präventionsansätze in der Transportlogistik aus Versicherungsperspektive
Alexander Skorna, Christoph Bode, Elgar Fleisch
Transport- und Logistikprozesse sind heute vor dem Hintergrund der steigenden dynamischen und strukturellen Komplexität einer Vielzahl von Risiken und Gefahren ausgesetzt. Die global verteilten Produktions- und Absatzmärkte führen dazu, dass immer mehr und höherwertigere Güter in weltumspannenden Logis-tiknetzwerken transportiert werden. Trotzdem sind detaillierte Informationen über den Zustand von Waren und ihrer Integrität nicht durchgehend vorhanden und die genauen Bedingungen während des Transports bleiben intransparent. Leistungsfähige Informations- und Kommunikationsprozesse verbessern bereits die Koordination und Effektivität in der Logistik. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie durch die Einbindung der Transportversicherer als kompetente Schadenmanager in das Informationsnetzwerk, Transportprozesse hinsichtlich der potenziellen Gefahren optimiert und völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 14-18