Nachhaltiges Personalmanagement

Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Nachhaltiges Personalmanagement in der Industrie

Wie wirtschaftlicher Erfolg und sozial-ökologische Verantwortung zusammenfinden
Uta Kirschten
Die industrielle Fertigung bietet vielfältige Möglichkeiten für eine ökologisch verträglichere und sozial gerechtere Gestaltung. Dabei kann ein nachhaltig ausgerichtetes Personalmanagement Unternehmen der industriellen Fertigung kompetent bei der Gestaltung und Umsetzung einer nachhaltigen Fertigung unterstützen. Wichtig ist dabei die Integration ökologischer, sozialer und ökonomischer Anforderungen in die jeweiligen Aufgabenbereiche. Zusätzlich müssen die Mitarbeitenden zu einem umweltverträglichen Arbeitsverhalten motiviert und qualifiziert werden, um eine nachhaltige Fertigung in der Praxis umsetzen zu können. Dabei sind auch nachhaltige Anreizsysteme und eine mitarbeiterorientierte Personalführung zu berücksichtigen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 1 | Seite 50-56
Personal als Erfolgsfaktor

Personal als Erfolgsfaktor

Sicherung von hoch qualifizierten Personalressourcen mit familienfreundlichen Maßnahmen
Friederike Buhr, Ina Ehnert
Die Ressource Personal hat sich in den vergangenen Jahren für Unternehmen zu einem Erfolgsfaktor entwickelt. Jedoch ist der Zugang zu hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften nicht immer gesichert, denn diese Ressource wird bezüglich bestimmter Qualifikationen oder Einstellungen zunehmend absolut knapp. Die Sicherung des dauerhaften Zugangs zur Ressource Personal wird somit für Unternehmen zu einer neuen strategischen Aufgabe und erfordert ein Nachhaltiges Personalmanagement, welches sich systematisch mit den langfristigen Maßnahmen und Strategien der Personalressourcensicherung befasst. Der vorliegende Beitrag erläutert am Beispiel der Implementierung familienfreundlicher Maßnahmen, wie Unternehmen einem potenziellen Fach- und Führungskräftemangel durch gezielte Gestaltung entgegenwirken können.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 65-68