Der Markt für Fertigungsunternehmen hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt, und ein Ende der Veränderungen ist nicht in Sicht. Schnelle Kommunikation, hoher Preisdruck, globale Märkte, immer kurzfristigere Anforderungen und Schwankungen der Liefermengen und -termine erfordern eine Planung über die gesamte Lieferkette. Mit neuen Konzepten wie Supply Chain Management (SCM) wird versucht, den strukturellen Veränderungen im Markt und den permanent notwendigen Anpassungen im Planungsprozess gerecht zu werden. Unabhängig davon, wie weit diese Konzepte heute schon realisierbar sind, wächst der Druck auf die Fertigungsunternehmen, sich mit den Anforderungen des Marktes auseinander zu setzen und die innerbetriebliche Planung und Organisation zu überdenken. Dabei wird gerade der Kernbereich der industriellen Wertschöpfung - die Fertigung - noch vielfach IT-technisch vernachlässigt oder als Insellösung realisiert. Ein integriertes Manufacturing Execution System (MES) kann ...
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 2 | Seite 56-59