Krisenmanagement

Mit Kraft aus der Krise – Warum Talsohlen auch Startrampen sein können

Mit Kraft aus der Krise - Warum Talsohlen auch Startrampen sein können

Warum Talsohlen auch Startrampen sein können
Katrin Seidel
Dass Krisen und Probleme „auch nur dornige Chancen“ sind, wusste der heutige Bundesfinanzminister Christian Lindner schon 1997. Was damals eher als rhetorisch-blumige Kampfansage eines forschen Jungunternehmers daherkam, ist im Kern jedoch auch heute noch eine belastbare, psychologische Tatsache. Erschütternde Schicksalsschläge oder andere einschneidende Erlebnisse reißen Menschen oft sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg - und verändern dabei den Blickwinkel auf das eigene Leben. Dieser erzwungene Perspektivwechsel kann aber durchaus auch eine echte Chance auf Veränderungen zum Guten hin sein, wenn man gelernt hat, mit Krisen umzugehen und die darin verborgenen Chancen zu erkennen und zu ergreifen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 64-66
Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Management (BCM)

Olaf Eisele
Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass Unternehmen unvorbereitet mit Ereignissen konfrontiert werden können, die selbst erfolgreiche und gesunde Unternehmen von einem Tag auf den anderen in ihrer Existenz bedrohen. Neben einer Pandemie existieren noch weitere Risiken für Unternehmen, die ebenfalls den Fortbestand eines Unternehmens gefährden können. Der beste Weg, ein Unternehmen vor den Folgen von Schadens- und Krisenereignissen zu schützen, ist sich auf diese vorzubereiten. Eine Methode hierzu ist das Business Continuity Management. „Business Continuity Management (BCM)” beschreibt die aktive Planung, Steuerung und Sicherung des langfristigen Fortbestands und Erfolgs eines Unternehmens durch die Realisierung organisationaler Resilienz gegen geschäftsschädliche Ereignisse. Im Beitrag wird ein BCM-Modell beschrieben, das im Rahmen eines Unternehmensprojekts entwickelt und praktisch umgesetzt wurde.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Interaktives Lagebild

Interaktives Lagebild

Ein Werkzeug für das Krisenmanagement in prozessorientierten Unternehmen
Holger Kohl, Thomas Knothe ORCID Icon, Nicole Oertwig ORCID Icon, Patrick Gering, Julia-Anne Scholz
Viele Unternehmen bringt die Krise um den Coronavirus SARS-CoV-2 in existenzielle Nöte. Der plötzliche Ausfall von Zulieferern und Kunden oder eine kurzfristige Änderung von Regularien (z. B. Kurzarbeitsregeln) stellen Betriebe vor Herausforderungen. Hinzu kommen sich laufend ändernde Einflüsse und Informationsquellen. Ein gemeinsames Lagebild bietet Einsatzkräften im Sicherheitsbereich seit langem Orientierung und wird nun auch für Unternehmen relevant. Die Verknüpfung und Visualisierung von externen Informationen aus dem Unternehmensumfeld (z. B. Corona-Fallzahlen in der Region eines Hauptzulieferers) mit den internen Fähigkeiten eines Unternehmens (z. B. Verfügbarkeit der Mitarbeiter) bleibt jedoch ein ungelöstes Problem. Dieser Beitrag zeigt, wie ein Lagebild auch für Unternehmen zu einem zielgerichteten Handeln beitragen kann.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 37-40