Kooperation

Lernfabriken als innovative Weiterbildungsorte für KMU

Lernfabriken als innovative Weiterbildungsorte für KMU

Qualitative Analyse von Konzepten und Kooperationen
Kathleen Warnhoff ORCID Icon, Simon Dabrowski ORCID Icon, Lea Müller-Greifenberg, Denise Gramß, Monika Stricker
Kleine und mittlere Unternehmen sind sich im Kontext der Digitalisierung oft unsicher, welche Technologien sie einführen und wie sie ihre Beschäftigten entsprechend schulen sollen. Das führt dazu, dass Lernfabriken zunehmend an Bedeutung gewinnen. Lernfabriken bieten praxisnahe Schulungsmöglichkeiten und ermöglichen es den Beschäftigten, neue Technologien in einer realitätsnahen Umgebung kennenzulernen und anzuwenden. Ob diese Einrichtungen jedoch im spezifischen Kontext von KMU wirklich geeignet sind und wie genau die Kooperationen in Weiterbildungsverbünden gestaltet werden sollten, ist noch nicht ausreichend erforscht. Eine Untersuchung existierender Standorte könnte hierbei Potenziale für effektive Schulungsverfahren identifizieren.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 4 | Seite 32-41 | DOI 10.30844/I4SD.24.4.32
Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Lieferketten im Chaos von Covid, Suez, Ukraine

Pragmatismus auf dem Weg zu resilienten Logistiknetzwerken
Michael Schröder
Die Welt, insbesondere die der Logistik, wird seit einigen Jahren als „VUCA-Welt“ deklariert. Warum auch nicht? Wer will denn leugnen, dass Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit - so das englische Akronym - die schwierigen Rahmenbedingungen der Entscheidungsfindung entlang der Wertschöpfungskette treffend charakterisieren? Das genau war und ist Logistik: Das Herstellen von Verfügbarkeiten in einer nicht-perfekten Welt. Was aber tatsächlich neu ist, das ist die wachsende Bedeutung der zweiten Ausprägung, der Unsicherheit: Covid, Suez, Ukraine - eine historisch einmalige Kombination aus unabhängigen Ereignissen, die die eingeschwungenen Systeme des Supply Chain Managements gefährden. Wie werden oder müssen Unternehmen reagieren? Wie werden sie ihre Güterflüsse und ihre damit einhergehenden Transporte neu ausrichten? Was sind bewährte Lösungen?
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 63-66
Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Supply Chain Management

Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Supply Chain Management

Digitalisierung, Resilienz, Kooperation, Nachhaltigkeit, Effizienz
Sebastian Trojahn, Vanessa Klementzki
Die heutige Wirtschaftswelt ist durch eine stetig zunehmende Komplexität in verschiedensten Dimensionen gekennzeichnet: der Zusammenarbeit, dem Wettbewerb, der Beschaffenheit der Produkte bis hin zu steigenden Kundenanforderungen. Lieferketten sind schon längst nicht mehr linear zu begreifen, sondern bilden Netzwerke über zahlreiche Supply Chain Teilnehmer. Globalisierung und Krisen strapazieren dabei die bestehenden Strukturen, stellen bisher gesetzte Prioritäten und Maßnahmen in Frage und verlangen nach neuen Lösungen für (zukünftige) Probleme. Wie müssen Supply Chains in diesem sich stetig ändernden Umfeld mit Krisen und ständiger Komplexitätszunahme beschaffen sein, um erfolgreich zu sein? Dieser Beitrag stellt Handlungsfelder für erfolgreiches Supply Chain Management heraus und leitet daraus Erfolgsfaktoren und Eigenschaften ab.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 48-52 | DOI 10.30844/I40M_22-3_48-52
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Nachhaltige und energieeffiziente Logistik

Nachhaltige und energieeffiziente Logistik

Konzeption und Bewertung von unternehmensübergreifenden Logistikmodellen
Wilfried Sihn, Felix Meizer, René Leitner, Margarethe Prochazka
Die ausgeprägte geographische Dislozierung der Produktionsverbünde in der Automobilindustrie zeigt sich verantwortlich für das zunehmende Verkehrsaufkommen zwischen West- und Osteuropa. Einzelnen Unternehmen ist der Zugang zu kosteneffizienten und leistungsfähigen Transportnetzwerken aufgrund beschränkter Sendungsaufkommen zumeist verwehrt. Der Beitrag zeigt auf, dass durch eine neuartige regionale, unternehmensübergreifende Transportbündelung Potenziale zur Steigerung der Kosten- und Energieeffizienz erschlossen werden können. Zur Unterstützung der Entwicklung der kooperativen Logistikmodelle wurde ein Simulations- und Bewertungsmodell sowie ein Modellansatz für die Kooperationsorganisation erarbeitet.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 73-76
Selbststeuerung in der Intralogistik

Selbststeuerung in der Intralogistik

Kognitive räumliche Repräsentationen für autonome Fahrzeuge
Arne Schuldt, Björn Gottfried
Vor dem Hintergrund sich schnell ändernder Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft ist die flexible Anpassungsfähigkeit eine der Herausforderungen bei der Planung und Steuerung von Prozessen in der Produktions- und Transportlogistik. Ein vielversprechender Ansatz sowohl zur Reduzierung der Komplexität, als auch zur flexiblen Behandlung dynamischer Prozesse in der Logistik besteht in ihrer Selbststeuerung [2]. Statt einer zentralen Steuerung zielt dieses Paradigma darauf ab, die einzelnen logistischen Objekte mit der notwendigen Intelligenz für eine dezentrale Steuerung auszustatten. Hierzu werden Softwareagenten eingesetzt, die als Repräsentanten von Logistikobjekten in deren Auftrag handeln. Ein prominentes Beispiel sind Seecontainer, die nach ihrer Ankunft im Zielhafen die Disposition im Containernachlauf selbstständig vornehmen. Da alle notwendigen Informationen lokal vorhanden sind, kann schnell und flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse, wie beispielsweise ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Identifikation von Kooperationspotenzialen in bestehenden Netzwerken

Identifikation von Kooperationspotenzialen in bestehenden Netzwerken

Stephan Killich, Christopher M. Schlick
Für bereits kooperierende Unternehmen stellt sich häufig die Frage, welche potenziellen Kooperationsaktivitäten unter den gegebenen Rahmenbedingungen erschlossen werden können und wie diese zu bewerten sind. Für die Identifikation und Bewertung bestehender Kooperationspotenziale gibt es nach Kenntnis der Autoren keine strukturierte und validierte Vorgehensweise. Dies erfolgt in der Regel durch eine subjektive Einschätzung von Kooperationsexperten, die in hohem Maß von den Erfahrungen der beteiligten Personen abhängt. Im vorliegenden Beitrag wird daher eine Methode vorgestellt, die eine strukturierte und valide Identifikation von Kooperationspotenziale in bereits bestehenden zwischenbetrieblichen Beziehungen ermöglicht.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 15-18
Komplexitätsorientierte Gestaltung von Kooperationen

Komplexitätsorientierte Gestaltung von Kooperationen

Eine Chance zur Sicherung des Standorts Deutschland
Günther Schuh ORCID Icon, Alexander Schauer, Sebastian Döring
Der intensive internationale Wettbewerb übt auf produzierende Unternehmen in Deutschland einen starken Kostendruck aus. Immer häufiger treffen Unternehmer daher die Entscheidung, Standorte zur Kostensenkung ins Ausland zu verlagern. Noch sind aber nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Standort Deutschland zu stärken und nachhaltig zu sichern. Eine Maßnahme, der von Unternehmen in diesem Zusammenhang ein hohes Potenzial beigemessen wird, ist der Zusammenschluss in Kooperationen. Ein neuer Gestaltungsansatz für Kooperationen mit dem Fokus auf Komplexitätstreibern soll die Erfolgswahrscheinlichkeit der kooperativen Leistungserstellung deutlich erhöhen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 72-74
Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Mittelständische Unternehmen und Kooperationen

Erfolg durch systematisches Outsourcing
Jens Gericke
Die aktuelle Wettbewerbssituation können viele Unternehmen nur schwer allein bewältigen: Einzelne Unternehmen erzielen nur noch geringe Kosteneinsparungen mit der Ausschöpfung interner Rationalisierungspotenziale. Kooperationen in Netzwerken bieten dagegen viele Möglichkeiten, erfolgreich Effizienz steigernde Synergieeffekte zu nutzen. Die beteiligten Unternehmen können sich dabei verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle anderen Funktionen kooperativ mit Partnerunternehmen erbringen. Diese Entwicklung betrifft sowohl Großunternehmen als auch den Mittelstand. Während für große Unternehmen das Outsourcing Routine ist, haben mittelständische Unternehmen Probleme damit. Diesen Unternehmen fehlen oft die notwendige Erfahrung sowie die Instrumente zur Beurteilung des Outsourcing. Dieser Beitrag will auf die Probleme hinweisen, die mit Outsourcing im Mittelstand zusammenhängen und einen Lösungsweg aufzeigen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Neue Marktchancen durch informationsbasierte Logistikdienstleistungen

Neue Marktchancen durch informationsbasierte Logistikdienstleistungen

E-Logistik als Innovationstreiber
Frank Straube ORCID Icon, Jan Frohn
Das Aufkommen von Internettechnologien hat zu einem tiefgreifenden Wandel von Lieferketten geführt. Insbesondere für Logistikdienstleister ergeben sich durch das Angebot informationsbasierter Dienstleistungen neue Umsatzträger und neue Rollen in Lieferketten. E-Logistik ist in der Lage, die Transaktionskosten in Lieferketten zu senken und erhöht so die Bereitschaft zum Outsourcing. Die Fähigkeit, sich nahtlos in Kundenprozesse zu integrieren - auch Collaboration-Fähigkeit genannt - ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor in der Outsourcing-Industrie. Auch in diesem Bereich tritt E-Logistik als innovationstreibende Kraft hervor. Dieser Beitrag diskutiert die Potenziale und Herausforderungen von E-Logistik-Initiativen und Collaboration für Logistikdienstleister und ihre Kunden und strukturiert die Gestaltungsfelder von Collaboration in Form einer Umsetzungsmethodik.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
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