Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sehen sich in vermehrtem Maße mit einem steigenden globalen Wettbewerb konfrontiert. Im Zuge von immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und der Forderung nach schnelleren Anpassungen von Güter an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden, müssen sich die Unternehmen zu Wertschöpfungsketten zusammenschließen, um den wachsenden Anforderungen standhalten zu können. Infolgedessen werden sensible Daten über die Unternehmensgrenzen hinaus ausgetauscht und die Bedrohung durch Produktpiraterie beginnt zu wachsen. Aufgrund der zunehmenden Gefahren durch Produktpiraterie soll in dieser Arbeit das unterschiedliche Verständnis von Produktpiraterie erläutert und eine Vorgehensstrategie für die Bereitstellung von Kern-Know-how beschrieben werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette.