Keramik

Additive Fertigung metallischer und keramischer Bauteile

Additive Fertigung metallischer und keramischer Bauteile

Einsatz der Materialextrusion insbesondere der Verwendung von Filamenten für Sinterverfahren
Christian Kukla, Stephan Schuschnigg, Clemens Holzer
Die Herstellung von metallischen oder keramischen Komponenten mit der Materialextrusion ist noch wenig bekannt und die im Bereich der Kunststoffe am weitesten verbreitete, der Filamentdruck, wird hier beschrieben. Er basiert auf der Verwendung hochgefüllter Kunststoffe, ähnlich wie sie auch beim Pulverspritzguss (PIM) Einsatz finden. Der Pulveranteil liegt dabei idealerweise im Bereich von rund 60 vol. %. Im folgenden Beitrag werden für dieses Verfahren die einsetzbaren Werkstoffe, die Herstellung der Filamente, das Drucken, Entbindern, Sintern und mögliche Nachbearbeitungsschritte beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 20-24 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S20-24
Direktes Tintenstrahldrucken

Direktes Tintenstrahldrucken

Ein flexibles Fertigungsverfahren für individuelle funktionale Bauteile
Anja M. Wätjen, Michael Kramer, Philipp Gingter, Rainer Telle
Das Direkte Tintenstrahldrucken ermöglicht neben der konventionellen reprografischen Anwendung den Aufbau dreidimensionaler Bauteile im Bereich der computerunterstützten additiven Fertigung. Hierzu wird die Tinte des Druckkopfs durch eine Suspension ersetzt, die Partikel des gewünschten Materials enthält. Durch den sukzessiven Druck einzelner Querschnitte wird der 3D-Körper schichtweise aufgebaut. Das Verfahren arbeitet werkzeugfrei und ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien und individueller Formen. Somit ist es für verschiedenste Anwendungsbereiche interessant. Das Direkte Tintenstrahldrucken von keramischen Suspensionen mittels thermischen Druckkopfs wird in diesem Beitrag erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 29-32