Industrie 4.0

IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

IM 5/2020: Arbeiten in der digitalisierten Industrie

Die richtige Informationsarchitektur für die Digitale Fabrik schaffen
Vor 15 Jahren waren Manufacturing-Execution-Systeme etwas Revolutionäres, denn sie konnten ein neues Maß an Datenintegration auf dem benötigten Detailgrad liefern. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Digitalen Fabrik wird von der richtigen Architektur für die zahlreichen in der Fabrik eingesetzten Informationssysteme und von den Abläufen abhängen. Ebenfalls auf die Agenda müssen Partizipation und Weiterbildung der dort tätigen Menschen.
Hybride Fertigungsverfahren Einsatz additiver Verfahren für die kundenindividuelle Produktion am Beispiel der Brillenherstellung

Hybride Fertigungsverfahren Einsatz additiver Verfahren für die kundenindividuelle Produktion am Beispiel der Brillenherstellung

Jörg Luderich, Helga Lindemann
Hybride Fertigungssysteme verbinden additive 3-D-Drucktechniken mit subtraktiven Verfahren in einem Fertigungssystem und nutzen so die Vorteile beider Verfahren. Zentrale Schwachstellen heutiger 3-D-Druckverfahren - limitierte Oberflächenqualität und Präzision, aber insbesondere auch Kostennachteile werden so überwunden. Es entsteht ein Produkt mit optimaler Funktionalität bei überzeugender Wirtschaftlichkeit. Am Beispiel eines kundenindividuellen Produkts par excellence, der auf Rezept gefertigten Brille, werden Möglichkeiten und Potenziale von hybriden Verfahren in diesem Beitrag aufgezeigt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 38-42
Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Logistikplattformen als Treiber für smarte Ökosysteme

Supply Chain Visibility als initialer Schritt für Transparenz und Steuerung von integrierten Real-time Supply Chains
Daniel Roy, Matthias Fellenberg
Märkte sind durch den Megatrend der Plattformisierung erheblichen Veränderungen ausgesetzt [1]. Für zuvor isolierte Märkte, wie z. B. Smart Factory, Smart Logistics oder Smart Grids bietet sich dadurch das Potenzial, vernetzt „smarte Ökosysteme“ entstehen zu lassen. Logistikplattformen als Instrument der Vernetzung sind ein wesentlicher Treiber für diese Plattformökonomie. In der Anwendung für Supply Chain Visibility fördern Logistikplattformen die Transparenz und Steuerung von Logistikketten und stellen dadurch einen wesentlichen ersten Schritt hin zu smarten Ökosystemen dar.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 63-66 | DOI 10.30844/I40M_20-5_S63-66
Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Nötige Weiterentwicklungen für den Erfolg von Industrie 4.0

Dirk Schmalzried
Im Beitrag werden ausgehend von bekannten Defiziten Empfehlungen auf den Ebenen “Business“, „Functional“ und „Information“ des RAMI-4.0-Frameworks für eine erfolgreiche Realisierung des Konzepts Industrie 4.0 gegeben. Die technischen Grundlagen, um die Erwartungen an Industrie 4.0 und Smart Manufacturing zu erfüllen, sind vorhanden; eine Behebung der benannten Defizite in naher Zukunft erscheint realistisch.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 58-62
Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Komplexe Produktions- und Logistikprozesse mittels mobiler Apps harmonisieren
Sven Winkelhaus, Eric Grosse ORCID Icon, Michael Bauer
Industrie 4.0 und Logistik 4.0 sind Phänomene, die in vielen Branchen sowohl die strategische Ausrichtung von Unternehmen als auch die operativen Prozesse prägen. Neben paradigmatischen Veränderungen sind insbesondere technische Lösungen im Fokus dieser Entwicklung. Mittels neuer Technologien kann die Komplexität individualisierter Produkte und komplexer Prozesse handhabbar werden. Auf Shopfloorebene können unbekannte Technologien jedoch auf Widerstand bei der Implementierung stoßen. Hier bieten Apps für mobile Endgeräte eine geeignete Möglichkeit, Produktions- und Logistikprozesse im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie mitarbeiterfreundlich zu unterstützen. In diesem Beitrag wird die Verzahnung von Produktion und Logistik in der Industrie 4.0 näher beleuchtet und ein Fokus auf die Mitarbeitenden in dieser Entwicklung gelegt. An einem Beispiel wird verdeutlicht, wie Apps zu einer erfolgreichen digitalen Transformation beitragen können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S55-58
I4M 4/2020: Generative Fertigung

I4M 4/2020: Generative Fertigung

Dank generativer Technologien zu neuen Geschäftsmodellen
Gegenwärtig gewinnt die generative Fertigung in industriellen Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Der Einsatz der Verfahren eröffnet Möglichkeiten, ganz neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Viele Unternehmen haben die Potenziale bereits erkannt und tasten sich an die neuen Prozesse im Bereich der Produktion und Logistik heran. Es gibt aber noch einige Herausforderungen, die von den neuesten Entwicklungen der Wissenschaft adressiert werden.
Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Wie sie sich gegenseitig bedingen und eine Anleitung zum Erreichen von dauerhafter Agilität
Tobias Brückmann
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Digitalisierung nicht nur eine Modeerscheinung des Millenniums ist, sondern vielmehr die nächste unausweichliche Stufe der technologischen Evolution bildet. Sie war und ist eine Entwicklung, die alles und jeden sowohl gesellschaftlich als auch industriell betrifft. Sie folgt einer eigenen Dynamik, die keine Rücksicht auf unreflektierte Best Practices, etablierte Geschäftsprozesse, starre Hierarchien oder lange Entscheidungswege nimmt. Die Digitalisierung - das Wort scheint selbsterklärend eine überschaubare Angelegenheit zu beschreiben, aber ganz so einfach ist es nicht: Die digitale Transformation erfordert mehr als lediglich die Umstellung einzelner Prozesse im Betrieb. Auch mit der Einführung neuer Technologien ist es nicht getan. Denn sie verlangt vor allen Dingen eine dauerhafte Agilität in Entwicklung und Produktion sowie eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, um dieser Forderung nach Agilität als Unternehmen nachkommen zu ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Der Weg zu einem digitalisierten Produktionsunternehmen
Jürgen Köbler, Tobias Fischer, Benjamin Klerch, Michael Schlecht
Das Zeitalter der Digitalisierung ist geprägt durch einen erhöhten Wettbewerb. Eine Chance bei steigendem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, liegt daher nur in der durchgängigen Digitalisierung von Produktionsunternehmen. Dieser Beitrag widmet sich der Gestaltung einer dreistufigen generischen Unternehmensmodellplattform Industrie 4.0, die die Durchgängigkeit von Prozessen vom Kunden bis zum Lieferanten auf allen Unternehmensebenen in den Mittelpunkt stellt. Es folgt eine Übersicht der Transformationsschritte zur Bewertung und Gestaltung des Fortschritts auf dem Weg zum digitalisierten Produktionsunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S57-60
Lernen mit Assistenzsystemen

Lernen mit Assistenzsystemen

Vor lauter Aufgaben den Prozess nicht sehen?
Gergana Vladova, Philip Wotschack ORCID Icon, Patricia de Paiva Lareiro, Norbert Gronau ORCID Icon, Christof Thim
Der Beitrag beschreibt die Konzeption und Durchführung und bietet einen Einblick in die ersten Ergebnisse einer Untersuchung mit experimentellem Design in einer simulierten Prozessumgebung im Forschungs- und Anwendungszentrum Industrie 4.0 in Potsdam. Im Mittelpunkt stehen Anlernprozesse im Bereich der Einfacharbeit (Helfertätigkeiten) und ihre Gestaltung durch den Einsatz digitaler Assistenzsysteme. In der Arbeitsforschung finden sich Hinweise darauf, dass mit dem Einsatz dieser Systeme Prozesswissen verloren geht, im Sinne einer guten Kenntnis des gesamten Arbeitsprozesses, in den die einzelnen Tätigkeiten eingebettet sind. Das kann sich als Problem erweisen, vor allem wenn unvorhersehbare Situationen oder Fehler eintreten. Um die Rolle von Prozesswissen beim Einsatz von digitalen Assistenzsystemen zu untersuchen, wird im Experiment eine echte Fabriksituation simuliert. Die Probanden werden über ein Assistenzsystem Schritt für Schritt in ihre Aufgabentätigkeit angelernt, einem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S16-20
Mensch und digitale Technologie

Mensch und digitale Technologie

Eine Roadmap für die digitale Transformation einer Alpenregion
Dominik T. Matt ORCID Icon, Guido Orzes, Giulio Pedrini, Mirjam Beltrami, Erwin Rauch
Derzeit erleben wir einen rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandel, der durch das Konvergieren diverser Megatrends einen erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben der Menschen hat. Unsere Studie zielt darauf ab, relevante Strategien für die digitale Zukunft einer Makro-Region (Tirol, Südtirol und Venetien) herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden, ausgehend von einem Triple-Helix-Modell, semistrukturierte Interviews mit Vertretern von Unternehmen, Universitäten und Schulen und der öffentlichen Verwaltung geführt. Aus den empirischen Ergebnissen leitet die Studie 80 spezifische Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation der Makroregion ab.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
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