Freiformflächen

Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Ganzheitliche Optimierung der Freiformflächenbearbeitung

Klaus Schützer, Alvaro J. Abackerli, Erik Gustavo del Conte, Eckart Uhlmann ORCID Icon, Jan Mewis
Für den Werkzeug- und Formenbau sind die Steigerung der Genauigkeit und die Reduzierung der Fertigungszeit und -kosten bei der Herstellung von komplexen Geometrien und Werkstückoberflächen eine ständige Herausforderung. Hochgeschwindigkeitsfräsen und fünfachsige Freiformbearbeitung auf Werkzeugmaschinen tragen entscheidend zur Steigerung der Produktivität bei. Innerhalb der gesamten CAD-CAM-CNC-Prozesskette existieren hierbei immer noch der Bedarf und das Potenzial zur Erhöhung der erzielbaren Fertigungsgenauigkeit und Qualität der Werkstückoberflächen. Im Rahmen des von der DFG, von CAPES, FINEP und CNPq geförderten BRAGECRIM-Projekts „Holistic Optimisation of Sculptured Surfaces Manufacturing (HoliMan)“ arbeiten brasilianische und deutsche Forscher gemeinsam an einer ganzheitlichen Optimierung der Fünfachsen-Freiformflächenfertigung unter Berücksichtigung der signifikanten Einflüsse und Faktoren im Bearbeitungsprozess, die sich auf die Qualität des ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 23-26
Simulationsgestützte Verschleißmodellierung beim Fräsen von Freiformflächen

Simulationsgestützte Verschleißmodellierung beim Fräsen von Freiformflächen

Andreas Zabel
Im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus spielt das mehrachsige HSC-Fräsen als direktes Endbearbeitungsverfahren eine zentrale Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette. Dabei ist der zwangsläufig auftretende Verschleiß der Fräswerkzeuge ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Qualität der zu erzeugenden Formen und Werkzeuge, wobei er wesentlich von den geometrischen und technologischen Gegebenheiten bei der Prozessführung bestimmt wird. Im Beitrag wird ein System beschrieben, welches es ermöglicht, Kenntnisse über den zu erwartenden Werkzeugzustand bereits vor dem eigentlichen Prozess auf der Werkzeugmaschine zu erlangen. Das geschieht mithilfe eines Fräsprozesssimulationssystems, das in Verbindung mit technologischen Verschleißmodellen sowie einer passenden Parametrierung eine Prognose des Werkzeugverschleißes ermöglicht.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 60-63