Der Beitrag argumentiert, dass zwischen Internationalisierung der Produktion und finanzmarktgetriebener Finanzialisierung ein Spannungsverhältnis besteht. Die quantifizierende Logik kapitalmarktorientierter Steuerungsformen abstrahiert von qualitativen Kriterien. Das kann die Innovationsfähigkeit von Unternehmen schwächen. Eine effizientere Regulierung der Finanzmärkte ist daher auch nötig, um internationale Produktionsnetzwerke zu stabilisieren.