Desktop Manufacturing

DO IT YOURSELF 2.0: Jetzt aber wirklich selbst!?

DO IT YOURSELF 2.0: Jetzt aber wirklich selbst!?

Bedeutung der generativen Fertigungsverfahren für die Produktion von morgen: Stand der Technik, Chancen und Risiken
Gerd Witt, Jan T. Sehrt, Janick Ambrosy, Tobias Grimm, Andreas Wegner
Heutzutage beginnt ein Do it Yourself-Vorhaben einer Privatperson häufig mit einer Fahrt in den Baumarkt, wobei weitere Besuche im Verlauf der Arbeiten häufig nicht auszuschließen sind. Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der so genannten 3D-Drucker versprechen hier bereits mittelfristig eine Autonomie des Endanwenders, der sich seine Ersatzteile eigenständig herstellen wird. Doch auch der Industrie steht durch die gegenwärtige Entwicklung des Additive Manufacturing vom Rapid Prototyping zum Rapid Manufacturing ein wesentlicher Wandel bevor, welcher aufgrund einer Verschiebung des Wertschöpfungsprozesses zwingend ein Umdenken in den Unternehmen erfordern wird. Der vorliegende Beitrag zeigt diesbezüglich den aktuellen Entwicklungsstand der generativen/additiven Fertigungsverfahren auf, beleuchtet die möglichen Konsequenzen für produzierende Unternehmen und soll den Leser bezüglich der neuen Einflüsse und Möglichkeiten sensibilisieren.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
IM 2/2013: Desktop Manufacturing

IM 2/2013: Desktop Manufacturing

Potenziale der Additiven Fertigung und Herstellung digitaler Ersatzteile
Die rasante Weiterentwicklung additiver Produktionsverfahren macht es möglich: Unternehmen können ihren Kunden benötigte und deshalb in der Regel nicht vorrätige Ersatzteile als digitalen Datensatz zum Ausdruck bei zertifizierten Dienstleistern zur Verfügung zu stellen. Damit steigern sie die Anlagenverfügbarkeit bei ihren Kunden, was einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellt – selbst für Privatpersonen.