Bedarfsplanung

Demand Planning Falcon

Demand Planning Falcon

Zielgenaue, stochastische Bedarfsvorhersagen mit einer neu entwickelten digitalen Planungsmethode
Alexander Schmid, Thomas Sobottka, Samuel Luthe, Wilfried Sihn
Präzise Bedarfsprognosen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Materialdisposition. EntscheidungsträgerInnen stehen jedoch vor dem Dilemma, welches Prognoseverfahren sie verwenden sollen. Zumeist fehlt auch das Methodenwissen, um komplexe mathematische Prognoseverfahren anwenden zu können. Doch auch nach der Wahl des Prognoseverfahrens verbleibt noch die Hürde, die Prognoseverfahren optimal zu parametrisieren. Der vorliegende Beitrag untersucht das Optimierungspotenzial eines selbst entwickelten automatisch optimierenden Prognoseansatzes auf Basis zehn gängiger Prognoseverfahren. In die Praxis umgesetzt wurde die Methode im Forschungsprojekt DISPO 4.0 im digitalen Planungstool Demand Planning Falcon, das zielgenaue Bedarfsprognosen für die Investitionsgüterindustrie erstellt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 47-50 | DOI 10.30844/IM_22-6_47-50
Demand Capacity Planning

Demand Capacity Planning

Transparenz und Sicherheit beim mittel- bis langfristigen Bedarfs-Kapazitätsabgleich
Roland Künzel
Produzierende Unternehmen sind nicht nur operativ dazu gezwungen, den veränderten Marktanforderungen gegen die vorhandenen Planungen, Bedarfe und Kapazitäten zu spiegeln. Eine Hauptanforderung besteht vielmehr in der längerfristigen Balance zwischen kundenseitigen Anforderungen, der eigenen Produktion und der Zulieferung durch Wertschöpfungspartner. Gelingt es beispielsweise, die rollierende Planung mit den zukünftigen Kapazitätsbedarfen über einen entsprechend weiten Horizont abzugleichen, kann man das Wertschöpfungssystem frühzeitig darauf auslegen und läuft nicht mehr Gefahr, die Reaktionsfähigkeit zu verlieren. Da man ein ERP-System mit dieser Aufgabe nicht belasten kann, skizziert der Autor einen Weg, die zukünftigen Kapazitätssituationen mit hinreichender Genauigkeit abzubilden und in verschiedenen Szenarien einschätzbar zu machen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 43-46