Open-Access-Beiträge

Dezentraler IOTA-basierter Industrie-Marktplatz

Dezentraler IOTA-basierter Industrie-Marktplatz

Industrie-Marktplatz auf Basis von IOTA, eCl@ss und I4.0-Verwaltungsschale
Alexander Belyaev, Christian Diedrich, Holger Köther, Alaettin Dogan
Die nächste Generation der industriellen Automatisierung, Industrie 4.0 (I4.0), rückt immer näher. In der Welt von morgen werden die Maschinen nicht nur Anlageninformationen enthalten, sondern auch proaktive Entscheidungs- und Optimierungsalgorithmen, die ein zielgerichtetes Verhalten der Komponenten ermöglichen. Solche I4.0-Komponente können als autonome, unabhängige Wirtschaftsakteure angesehen werden, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien zusammenarbeiten.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 36-40 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S36-40
Konsens-Algorithmen von Blockchain

Konsens-Algorithmen von Blockchain

Eine Betrachtung der Nachhaltigkeit der Konsensfindung
Felix Eigelshoven, André Ullrich ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
Neben dem enormen Kursanstieg des Bitcoins in den Jahren 2017/2018, stieg im gleichen Maß auch die benötigte Rechenleistung und der damit verbundene Elektrizitätsbedarf, um Blöcke innerhalb der Bitcoin-Blockchain zu verifizieren. Aus diesem Problem ableitend beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Fragestellung, welchen Beitrag unterschiedliche Konsens-Algorithmen innerhalb einer Blockchain zur Nachhaltigkeit liefern. Im Ergebnis liegt ein Überblick über die meist genutzten Konsens-Algorithmen und deren Beitrag zur Nachhaltigkeit vor.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S29-32
Schöne neue Transparenz mit Blockchain?

Schöne neue Transparenz mit Blockchain?

Warum gerade die Transparenz in der Logistik ein unerwartetes Hindernis darstellt
Sven Reimers, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Der Blockchain-Technologie wird ein großes Erfolgspotenzial zugesagt, vor allem in der Logistik und dem Supply Chain Management. Deswegen gibt es in diesen Bereichen inzwischen eine kaum zu überblickende Zahl von Blockchain-Projekten sowohl von etablierten als auch jungen Unternehmen. Besonders wird im Folgenden auf das Blockchain-Projekt „Release Order based on Blockchain (ROboB)“ im Hamburger Hafen eingegangen. Die Analyse zeigt auf, dass neben positiven Aspekten die Kerneigenschaften der Blockchain durchaus auch Hindernisse für die Logistik darstellen können. In diesem Beitrag wird daher untersucht, ob die Transparenz eine wichtige Designüberlegung bei der Verwendung von Blockchain in Logistik und Supply Chain darstellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 11-14 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S11-14
Kreislaufwirtschaft in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Kreislaufwirtschaft in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Analyse aktueller Herausforderungen zur industriellen Umsetzung der Kreislaufwirtschaft
Felix Klenk, Benjamin Häfner, Gisela Lanza ORCID Icon, Markus Wagner
Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Produkte mehrfach wertschöpfend dem Produkt- und Produktionslebenszyklus zuzuführen, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Der vorliegende Beitrag präsentiert, basierend auf einer Definition der Kreislaufwirtschaft und ihrer Konzepte, die aktuelle industrielle Praxis zur erfolgreichen Umsetzung und die damit einhergehenden Potenziale. Anschließend werden bestehende technische Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft mit Fokus auf strategische Herausforderungen und „Closing-the-Loop“-Ansätze, analysiert. Der Beitrag soll Entscheidungsträger dabei unterstützen, die Vorteile der Kreislaufwirtschaft zu erkennen und Herausforderungen für eine erfolgreiche Einführung bereits früh anzugehen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S25-28
Ökologische Logistikgebäude

Ökologische Logistikgebäude

Ein Leitfaden für ein umweltorientiertes Lager
Ronja Ege, Maximilian Kornmann, Clemens Stöver, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Wie selbstverständlich sind viele Flächen neben unseren Autobahnen mit Logistikgebäuden besiedelt; doch in der ökologischen Diskussion tauchen häufig “nur” die LKWs auf der Straße auf. So ist die Transportlogistik mit rund 87 % der durch Logistik global freigesetzten Treibhausgasemissionen der Hauptverursacher. Doch auch die 13 %, die auf Logistikimmobilien entfallen, und etwa den jährlichen Emissionen Polens [1] entsprechen, bieten reichlich Verbesserungspotenzial [2]. Auf Basis einer umfangreichen Literaturrecherche, liefert der folgende Beitrag einen Einblick in den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema ökologische Logistikgebäude.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 51-54 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S51-54
CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

Strukturierte Erfassung von Emissionsdaten auf Grundlage des SCOR-Models
Dieter Uckelmann ORCID Icon, Johannes Tonio Alt, Isabel Andujo
In der Folge des fortschreitenden Klimawandels rücken die ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit verstärkt in den Fokus interner und externer Shareholder [1]. In der Industrie entwickeln sich gleichzeitig immer komplexere Wertschöpfungsnetzwerke. Der Großteil der involvierten Prozesse in einer Wertschöpfungskette wird von global verteilten Partnern ausgeführt. Dieser Trend erschwert die Quantifizierung der Auswirkung einzelner Aktivitäten auf Unternehmensebene an der ökologischen Gesamtleistung der Supply Chain. Der folgende Beitrag untersucht auf Grundlage des SCOR-Models zur strukturierten Erfassung von Emissionsdaten globaler Supply Chains.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S12-16
Digitalisierung: Der Arbeitsmarkt verändert sich

Digitalisierung: Der Arbeitsmarkt verändert sich

Enzo Weber
Die öffentliche Diskussion über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung wird von Vorstellungen von selbstfahrenden Autos, menschenleeren Fabriken oder vollautomatischer Logistik dominiert. Dies schafft Ängste vor einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen und einem Rückgang der Beschäftigung in der Zukunft. Gleichzeitig hat dies zu intensiven Debatten über ein bedingungsloses Grundeinkommen geführt: Während die Produktivität steigen würde, würde ein deutlicher Rückgang der Zahl der Arbeitsplätze den Einkommensverteilungsmechanismus in Frage stellen, auf welchem unsere Arbeitsgesellschaften derzeit beruhen. Dieser Beitrag argumentiert, dass die Ersetzung bestehender Arbeitsplätze - oder zumindest von Aufgaben - durch Technologie zwar erfolgen wird und immer stattgefunden hat, dies aber nur eine Seite der Medaille ist. Die Zukunft der Arbeitsmärkte wird komplexer sein. Dies wird in der makroökonomischen, betrieblichen und internationalen Dimension ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 62-66 | DOI 10.30844/I40M_19-6_62-66
Herausforderungen im Umgang mit Produktionsstörungen

Herausforderungen im Umgang mit Produktionsstörungen

Ergebnisse einer Umfrage zum aktuellen Stand des Störungsmanagements
Norbert Gronau ORCID Icon, Eva-Maria Kern, Hendrik Jonitz
Störungen in Produktionssystemen können zu massiven Verlusten für Unternehmen führen. Die Beherrschung der Auswirkungen auftretender Störungen sowie die Störungsprävention sind daher seit langem von hoher Relevanz für produzierende Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Eine Umfrage unter produzierenden Industrieunternehmen zeichnet ein aktuelles Bild des Störungsmanagements und identifiziert relevante Herausforderungen im Umgang mit Störungen in der Produktion.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 33-36 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S29-32
Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Durchgängige Digitalisierung beseitigt digitale Lücken in Großprojekten von der Planung bis zum Betrieb
Timur Ripke, Sven Kägebein
Großprojekte der Bauindustrie, steigende Komplexitäten von Maschinenbau- und Produktionsanlagen, die Fertigung hochkomplexer Konstrukte sowie unzählige Projektbeteiligte: Alles unter einen Hut zu bekommen, erfordert bereits in der Planung hohe Genauigkeit. Digitale Mittel helfen dabei, Transparenz zu schaffen, den Überblick über anfallende Daten zu behalten und Fehlerquoten zu minimieren. Die Phase der realen Projektumsetzung prägt jedoch eine digitale Lücke. Digitale Daten, gespeichert und verarbeitet in Termin- und Ablaufplänen, Diagrammen oder CAD-Tools, finden ausgedruckt zurück ins Analoge. Involvierte Personen erfassen und dokumentieren Informationen während der Umsetzung nur auf Papier und nicht digital. Wenn doch, verbleiben Daten isoliert in Systemen. Innovative Projektmanagement-Software sorgt für Datenaustausch in Echtzeit und schließt damit die digitale Lücke.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S21-24
Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Erfolg versprechende Industrie 4.0-Zielposition

Ermittlung unter Berücksichtigung zukünftiger Umfeldentwicklungen
Christoph Pierenkemper, Jannik Reinhold, Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Mithilfe von Industrie 4.0-Reifegradmodellen können Unternehmen ihren Leistungsstand im Kontext Industrie 4.0 systematisch erfassen. Mit der Ermittlung des Status Quos ist in aller Regel die Frage verbunden „Wo wollen wir zukünftig hin?“. Vor dem Hintergrund, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen nicht immer das grundsätzlich Mögliche einführen können, ist die Beantwortung dieser Frage nicht trivial. Ist sich ein Unternehmen über seine I4.0-Zielposition vermeintlich im Klaren, führen äußere Einflüsse häufig dazu, dass die Zielerreichung erschwert wird, was oftmals eine Anpassung der Zielposition zur Folge hat. Es gilt also, diese Umstände bereits in der Planung zu berücksichtigen. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, wie Umfeldentwicklungen bei der Ermittlung einer Erfolg versprechenden I4.0-Zielposition von Unternehmen einbezogen werden können.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S30-34
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