Autor: Johannes Schwarz

KI-Ethik im Multi-Stakeholder-Umfeld in der Radiologie

KI-Ethik im Multi-Stakeholder-Umfeld in der Radiologie

Implikationen für eine integrierte Technik- und Arbeitsplatzgestaltung
Valentin Langholf ORCID Icon, Alexander Ranft, Lena Will, Robin Denz ORCID Icon, Johannes Schwarz ORCID Icon, Majd Syoufi, Pavlos Rath-Manakidis, Marc Kämmerer, Marcus Kremers, Axel Mosig ORCID Icon, Uta Wilkens ORCID Icon, Jörg Wellmer ORCID Icon
Die Radiologie muss an der Schnittstelle mit anderen medizinischen Disziplinen unter Zeitdruck hervorragende diagnostische Qualität liefern. Künstliche Intelligenz (KI)-Anwendungen in diesem Umfeld müssen eine optimale Anomalie-Detektion in hochauflösenden, dreidimensionalen Bilddatensätze liefern und im Rahmen der Mensch-Maschine Befund-Co-Kreation den ethischen Anforderungen einer responsible AI genügen. Wir haben entlang eines komplexen Anwendungsfalls ein modulares System entwickelt, das (i) die Weiterentwicklung der Anomalieerkennung, (ii) die Erweiterung der KI-Befunde um diagnostische und therapeutische Konsequenzen, (iii) eine Metrik zur Messung der KI/menschlichen Ko-Kreation, (iv) die Analyse der Einstellung von Radiologen zur KI-Unterstützung und (v) die arbeitsplatzspezifische Implementierung von KI-Anwendungen umfasst. Alle Module werden im Hinblick auf die FUTURE-AI-Ethik-Konsenskriterien diskutiert. Dieser integrierte Technologie- und Arbeitsgestaltungsansatz kann ...
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 1 | Seite 136-143 | DOI 10.30844/I4SD.26.1.136
Methodik für die Analyse der Verfügbarkeit verketteter Produktionsanlagen

Methodik für die Analyse der Verfügbarkeit verketteter Produktionsanlagen

Johannes Schwarz ORCID Icon, Jürgen Löschnauer
Die herkömmliche Analyse der stationsbezogenen Verfügbarkeit kann den Grad der gegenseitigen Abhängigkeiten und Beeinflussungen verketteter Produktionsanlagen nur unzureichend erfassen. Im vorliegenden Beitrag werden Art und Entstehung von Verlusten in verketteten Produktionsanlagen beschrieben und unter der Perspektive von Ausfallrisiko und Ausfallkosten betrachtet. Es wird eine Vorgehensweise zur Ermittlung von Verkettungsverlusten aus Daten der anlagenbezogenen Aufzeichnung von Betriebszuständen besprochen und eine Möglichkeit zur Integration des Ausweises von Verkettungsverlusten in das Kennzahlensystem des TPM-Konzepts vorgestellt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 49-53