Autor: Jochen Deuse

Erfolgreich und lehrreich zugleich

Erfolgreich und lehrreich zugleich

Kompetenzentwicklung zum Umgang mit Systemkomplexität durch gemeinsames Lernen von Studierenden und Industriemitarbeitern
Marlies Achenbach, Lena Schulte, Jochen Deuse ORCID Icon, Peter Buhr
Die moderne Arbeitswelt wandelt sich zunehmend von einer ressourcen- zu einer wissensbasierten Produktion sowie von Linearität zu Komplexität. Um erfolgreich mit der Digitalisierung und Komplexität von Produktionssystemen umgehen zu können, wird der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz zunehmend wichtiger. Der Beitrag stellt ein innovatives Lehr-/Lernkonzept vor, das die studentische Ausbildung mit der betrieblichen Weiterbildung kombiniert: „Multi real - Multiperspektivisches Lernen im realen Produktionsbetrieb“. Im Fokus steht der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz durch die Umsetzung zielgerichteter Verbesserungen im Unternehmen in gemischten Teams aus Studierenden und Mitarbeitern. Vorgestellt werden insbesondere Rolle und Nutzen der Partnerunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Gestaltung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit in der industriellen Produktion
Felix Busch, Jochen Hartung, Carsten Thomas, Sascha Wischniewski, Jochen Deuse ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Förderung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit ist insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine bedeutende Herausforderung in der industriellen Produktion. Gerade in Arbeitssystemen mit hohem Anteil manueller Arbeit ist dies von zentraler Bedeutung und eine entsprechende Gestaltung erforderlich. Der Beitrag diskutiert die Potenziale hybrider Mensch-Roboter-Arbeitssysteme zur Gestaltung von Arbeit mit individueller Technikunterstützung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Produktdatenversorgung

Produktdatenversorgung

Ein Prozess ohne Prozesseigner
Julian Schallow, Jürgen Sauser, Jochen Deuse ORCID Icon, Hermann Ferstl, Christian Lauks
Im Bereich des Produktionsbetriebs hat mit Einführung und Adaption des Toyota Produktionssystems in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Organisation insbesondere im Bereich der Serien- und Großserienfertigung bspw. im Automobilbau eine entscheidende Entwicklung genommen. Besonders deutlich wird diese Veränderung für die Funktion der Materialversorgung. Waren vor den einschneidenden, organisatorischen Veränderungen die Mitarbeiter in Fertigung und Montage überwiegend selbst für die Versorgung mit Material zuständig, übernimmt heute in den meisten Fällen die Logistik diese Funktion, was zu einer erheblich stärkeren Fokussierung der Fertigungs- und Montagemitarbeiter und -mitarbeiterinnen auf ihre Kerntätigkeiten führt. Die anfängliche Skepsis gegenüber der organisatorischen Veränderung im Bereich der Materialversorgung ist heutzutage der Gewissheit gewichen, ohne die Etablierung einer leistungsfähigen Logistik, speziell auch der internen Logistik, die ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 31-36
Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Prospektive Planung und Gestaltung wandlungsfähiger Produktionssysteme

Ein Konzept für eine dynamische Zeitwirtschaft
Olga Erohin, Matthias Krebs, Dominik Petzelt, Jochen Deuse ORCID Icon
Das Umfeld produzierender Betriebe hat sich seit Beginn der 90er Jahre stetig gewandelt. Für ein langfristig erfolgreiches Agieren auf dem globalen Markt muss ein Unternehmen heutzutage nicht nur eine kosteneffiziente, verschwendungsarme und prozessorientierte Produktion aufweisen, vielmehr muss es wandlungsfähig sein, um das Produktionssystem schnell und aufwandsarm an die neuen Rahmenbedingungen des Markts anzupassen. Anstelle häufig wiederkehrender reaktiver Neu- bzw. Umplanungen der Fertigung, wie sie heute noch vielfach die Regel sind, gilt es zukünftig bereits in der Konzept- bzw. Planungsphase das Produktionssystem in der Art auszulegen, dass von Anfang an eine hinreichende Wandlungsfähigkeit sichergestellt ist. Die zentralen Planungs- und Bewertungsgrößen stellen in diesem Zusammenhang den Arbeitsinhalt und die dafür benötigte Zeitdauer dar. „Traditionelle“ Ansätze zur Zeitwirtschaft, die heute noch in vielen Unternehmen vorzufinden sind, sind jedoch nicht in der ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Variantenreiche Kleinserien optimieren

Variantenreiche Kleinserien optimieren

Einsatz der Gruppentechnologie zur Nivellierung
Jochen Deuse ORCID Icon, Stephan Birkmann, Thomas Harms
In der variantenreichen Kleinserienproduktion stellt die Optimierung der Kapazitätsauslastung in der Produktion ein ungelöstes Problem dar. In der Serienproduktion hat sich hierfür die Methode „Produktions­nivellierung“ (Heijunka) bewährt. Im Rahmen dieses Artikels wird ein Ansatz vorgestellt, der es mithilfe der Gruppentechnologie ermöglicht, dieses Konzept auch für die variantenreiche Kleinserie nutzbar zu machen. Dafür werden die charakteristischen Randbedingungen des Fertigungstyps „variantenreiche Kleinserienfertigung“ mit den Umsetzungsvoraussetzungen der Produktionsnivellierung in der Massen- und Serienfertigung abgeglichen. Angewendet wurde dieser Ansatz in einem Produktionswerk der Robert Bosch GmbH.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozessorientierung erhöht Kostentransparenz
Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Goldscheid, Yvonne Finke
Ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit logistischer Bereiche ist neben der Wirtschaftlichkeit der Logistikprozesse auch die Kostentransparenz, d.h. die verursachungsgerechte Zuordnung der entstehenden Kosten zu den einzelnen Logistikleistungen. Da in der Logistik im Gegensatz zur Produktion keine materiellen Güter, sondern Dienstleis-tungen erstellt werden, liegen häufig Kostenstrukturen vor, bei denen eine Anwendung der traditionellen Kos-tenrechnungssysteme zu erheblichen Verzerrungen führt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung ist es möglich, die Kosten prozessorientiert zu ermitteln und den einzelnen Leistungserstellungsprozessen zuzuordnen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
1 2