Autor: Thorsten Blecker

Akteursorientiertes Management der Wandlungsfähigkeit

Akteursorientiertes Management der Wandlungsfähigkeit

Thorsten Blecker, Günter Graf
Im Unterschied zur Wandlungsfähigkeit als Eigenschaft von Industrieunternehmen wird das Management der Wandlungsfähigkeit sowohl in der Praxis als auch im Schrifttum nicht ausreichend untersucht. Für ein erfolgreiches Agieren am Markt unter turbulenten Umweltbedingungen ist jedoch ein zielgerichtetes Planen, Organisieren und Kontrollieren der Wandlungsfähigkeit erforderlich. Dieser Beitrag präsentiert daher eine akteursorientierte Perspektive des Managements der Wandlungsfähigkeit in Produktionssystemen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 70-73
Internetbasierte Produktionskonzepte

Internetbasierte Produktionskonzepte

Integration der Planungs- und Prozessleitebene
Thorsten Blecker, Günter Graf
In den letzten Jahren wurden in Industrieunternehmen große Erfolge bei der Implementierung von Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP) in der Planungsebene, den Sys-temen der Prozessleitebene sowie bei den Automatisierungstechniken erzielt. Aufgrund heterogener Standards wurden bislang aber vorwiegend unverbundene oder inkompatible Systeme eingesetzt. Die gebotenen Potenziale zur Steigerung der Effizienz der industriellen Geschäftsprozesse sind so nicht vollständig auszuschöpfen. Für eine stärkere Integration der unverbundenen Systeme sind daher Manufacturing Execution Systems (MES) einzusetzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 2 | Seite 36-39
Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Kundenkohärente und kundeninhärente Produktkonfiguration in der Mass Customization

Thorsten Blecker, Herwig Dullnig, Franz Malle
In vielen Branchen ist heute ein ständiger Wandel der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen festzustellen. Die meisten Kunden erwarten individuelle Erzeugnisse bei gleichzeitig geringen Kosten und Lieferzeiten. Ursachen für diesen Trend sind z.B. demografische Entwicklungen wie die steigende Zahl an Single-Haushalten, eine zunehmende Bedeutung des Designs, veränderte Wertvorstellungen und ein hohes Qualitäts- und Funktionalitätsbewusstsein der Abnehmer. Viele Unternehmen versuchen in diesem Umfeld die Mass Customization (MC) zu verfolgen und ihren Abnehmern individuelle Produkte zu niedrigen Preisen anzubieten. Die dadurch erforderliche variantenreiche Produktion stellt hohe Anforderungen an die Unternehmen. Dieser Beitrag zeigt daher eine Infrastruktur für die Überführung von Kundenspezifikationen in der Mass Customization auf.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Durchgängige Prozesse in Industrieunternehmen mithilfe von Agententechnologien

Durchgängige Prozesse in Industrieunternehmen mithilfe von Agententechnologien

Thorsten Blecker, Gottfried Haber
Internettechnologien und damit Agententechnologien werden zunehmend in Industrieunternehmen genutzt und ständig verbessert. Ein Einsatz in der Fertigung zur Online-Erfassung und -verarbeitung der anfallenden Daten wird damit realisierbar. Zudem wird eine durchgängige Gestaltung der Geschäftsprozesse ermöglicht. Insbesondere die Entwicklungen neuer plattformübergreifender bzw. plattformunabhängiger Technologien bzw. Middleware (CORBA, ActiveX/DCOM) und im Bereich XML/XSL sowie JAVA führen in Verbindung mit leistungsfähigen Datenbankmanagementsystemen (DBMS) in verstärktem Maße zu einer hochgradigen Vernetzung einzelner Unternehmensbereiche, einer Integration der Prozesse innerhalb der Unternehmensbereiche, besserer Interaktionen mit dem Kunden und anderen Unternehmen. Durch den Einsatz derartiger Standards besteht die Möglichkeit, integrierte Informationssysteme - insbesondere auch in der Fertigung - besser auf die Struktur der zu bearbeitenden Geschäftsprozesse zu trimmen ...
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 45-48
Produzieren in vernetzen Unternehmen

Produzieren in vernetzen Unternehmen

Bernd Kaluza, Thorsten Blecker
Bei der Produktion in vernetzten Unternehmen wird bei der Leistungserstellung auf die Ressourcen der vorhandenen Partner zurückgegriffen und mit Hilfe der Integration neuer Partner in den Leistungserstellungsprozess ein sehr hohes Flexibilitätspotenzial aufgebaut. Dadurch erwerben die beteiligten Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten. Die operative Umsetzung einer vernetzten Produktion stellt hohe Anforderungen an die Unternehmen. Es sind neue Konzepte u.a. in den Bereichen Technologiemanagement und Produktionsplanung und -steuerung (PPS) zu entwickeln und zu implementieren. Dieser Beitrag konzentriert sich auf ausgewählte Aufgabenfelder der operativen Umsetzung. Zu einer Analyse der strategischen Vorteile siehe [1, 2].
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 49-52