Wurde in der Vergangenheit die Berücksichtigung unerwünschter Umweltwirkungen in Unternehmen überwiegend im Verantwortungsbereich der „Rechtsabteilung“ angesiedelt, werden ökologische Aspekte heute zunehmend mit der positiv besetzten Begrifflichkeit der Innovation bzw. Öko-Innovation in Verbindung gebracht. Durch diesen fast schon paradigmatischen Perspektivenwandel wird die systematische Berücksichtigung von ökologischen Themen nicht mehr nur als Kostenfaktor (mit mehr Bürokratie usw.) verstanden, sondern als wettbewerbsrelevanter Managementbereich zur Schaffung sogenannter Business Cases for Sustainability. Obwohl diese Sichtweise zunehmend Akzeptanz findet, ist wenig klar, wie sich der Innovationsprozess für Öko-Innovationen konkret gestaltet. Während sich Großunternehmen in spezifischen Abteilungen, wie Forschung & Entwicklung oder dem Nachhaltigkeitsstab, mit einem hohen Professionalisierungsgrad der Entwicklung von Öko-Innovationen widmen, sind kleine und ...