Autor: Sebastian Grundstein

Referenzprozessmodell für KI-Entwicklung im Fahrzeug

Referenzprozessmodell für KI-Entwicklung im Fahrzeug

Praxisleitfaden für die normengerechte Entwicklung von KI-Funktionalitäten in der Automobilindustrie
Sebastian Grundstein ORCID Icon, Bernhard Burger, Andreas Aichele ORCID Icon
Künstliche Intelligenz wird zunehmend in Fahrzeuge integriert, doch herkömmliche Produktentwicklungsprozesse erfassen die spezifischen Anforderungen von KI-Projekten oft nicht vollständig. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde ein Referenzprozessmodell speziell für die Entwicklung von KI-Funktionalitäten in der Automobilbranche entwickelt. Dieses Modell soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre herkömmlichen Softwareentwicklungsprozesse einfacher an die Besonderheiten von KI- Projekten anzupassen.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 6 | Seite 96-101
Zielsystem zur Bewertung von Kopplungsstrategien

Zielsystem zur Bewertung von Kopplungsstrategien

Beurteilung der logistischen Zielerreichung und Planeinhaltung beim Einsatz autonomer Steuerungsmethoden
Susanne Schukraft, Sebastian Grundstein ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die Integration autonomer Steuerungsverfahren in zentrale PPS-Systeme ermöglicht eine hohe logistische Zielerreichung auch unter dynamischen Bedingungen. Die Einbindung erfordert allerdings Kopplungsstrategien zur Harmonisierung von autonomer Steuerung und zentraler Planung. Die logistische Zielerreichung und der Grad der Einhaltung zentraler Planungsvorgaben sind abhängig von der gewählten Strategie und dem damit verbundenen Grad an Autonomie. Der vorliegende Beitrag stellt ein Zielsystem zur Bewertung von Kopplungsstrategien vor, das Kriterien der logistischen Zielerreichung und der Güte der Planeinhaltung beinhaltet. Unternehmen wird es dadurch ermöglicht, bei der Auswahl von Planungs- und Steuerungsmethoden neben der logistischen Zielerreichung auch weitere Kriterien zu berücksichtigen, die das Einhalten vorgegebener Planungsparameter erfordern.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 23-27
IKT in der Intralogistik

IKT in der Intralogistik

Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
Jens Ehm, Sebastian Grundstein ORCID Icon, Michael Freitag ORCID Icon, Waldemar Marinitsch
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird gleichzeitig der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger, denn der Know-how-Verlust durch unfallbedingte Ausfälle kann vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden. Daher kommt der Entwicklung technischer Systeme zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und Unterstützung kognitiver Fähigkeiten in Zukunft eine wichtige Rolle zu. Dieser Beitrag stellt das Konzept eines neuen Assistenzsystems für Flurförderzeuge vor, das im Rahmen des Forschungsprojekts „IntraSafe“ entwickelt wird. Grundlage ist eine Vernetzung von Mitarbeitern und Flurförderzeugen durch Infrarotsensoren, welche eine Kombination von Kollisionsvermeidung und intelligenter Navigation der Flurförderzeuge zur Steigerung von Sicherheit und Effizienz ermöglicht.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 17-20