Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen sind trotz der Wachstumspotenziale in China eher selten. Doch nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Universitätslehre treten Barrieren zwischen Deutschen und Chinesen auf, die zu beidseitiger Unzufriedenheit bezüglich der interkulturellen Zusammenarbeit führen. Vor diesem Hintergrund kann die Case Study als praxisnahe Lehrmethode nicht nur angewendet werden, um Studierende in einem internationalen Team im Bereich der Fabrikplanung fachlich auszubilden, sondern kann zudem der Schulung interkultureller Kompetenzen dienen. Auftretende Mängel interkultureller Zusammenarbeit können dabei identifiziert und erfolgreich überwunden werden. So können Studierende bereits auf die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Industrie vorbereitet werden.