Autor: Gergana Vladova

KI-basierte Assistenzsysteme in betrieblichen Lernprozessen

KI-basierte Assistenzsysteme in betrieblichen Lernprozessen

Gergana Vladova, Norbert Gronau ORCID Icon
Assistenzsysteme finden im Kontext der digitalen Transformation immer mehr Einsatz. Sie können Beschäftigte in industriellen Produktionsprozessen sowohl in der Anlern- als auch in der aktiven Arbeitsphase unterstützen. Kompetenzen können so arbeitsplatz- und prozessnah sowie bedarfsorientiert aufgebaut werden. In diesem Beitrag wird der aktuelle Forschungsstand zu den Einsatzmöglichkeiten dieser Assistenzsysteme diskutiert und mit Beispielen illustriert. Es werden unter anderem auch Herausforderungen für den Einsatz aufgezeigt. Am Ende des Beitrags werden Potenziale für die zukünftige Nutzung von AS in industriellen Lernprozessen und für die Forschung identifiziert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 11-14 | DOI 10.30844/I40M_22-2_11-14
Lernen mit Assistenzsystemen

Lernen mit Assistenzsystemen

Vor lauter Aufgaben den Prozess nicht sehen?
Gergana Vladova, Philip Wotschack ORCID Icon, Patricia de Paiva Lareiro, Norbert Gronau ORCID Icon, Christof Thim
Der Beitrag beschreibt die Konzeption und Durchführung und bietet einen Einblick in die ersten Ergebnisse einer Untersuchung mit experimentellem Design in einer simulierten Prozessumgebung im Forschungs- und Anwendungszentrum Industrie 4.0 in Potsdam. Im Mittelpunkt stehen Anlernprozesse im Bereich der Einfacharbeit (Helfertätigkeiten) und ihre Gestaltung durch den Einsatz digitaler Assistenzsysteme. In der Arbeitsforschung finden sich Hinweise darauf, dass mit dem Einsatz dieser Systeme Prozesswissen verloren geht, im Sinne einer guten Kenntnis des gesamten Arbeitsprozesses, in den die einzelnen Tätigkeiten eingebettet sind. Das kann sich als Problem erweisen, vor allem wenn unvorhersehbare Situationen oder Fehler eintreten. Um die Rolle von Prozesswissen beim Einsatz von digitalen Assistenzsystemen zu untersuchen, wird im Experiment eine echte Fabriksituation simuliert. Die Probanden werden über ein Assistenzsystem Schritt für Schritt in ihre Aufgabentätigkeit angelernt, einem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/I40M_20-3_S16-20
Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Ein Ansatz zur Konfiguration von Qualifizierungsmaßnahmen
André Ullrich ORCID Icon, Gergana Vladova, Norbert Gronau ORCID Icon
Die digitale Vernetzung der Produktion schreitet voran. Damit einhergehend steigen die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter im Produktionsumfeld. Dem müssen die Unternehmen und Mitarbeiter gezielt entgegentreten und entsprechend mit maßgeschneiderten Weiterbildungskonzepten antworten. Das Ziel des Beitrags ist es, einen Ansatz und ein entsprechendes Vorgehen zur strukturierten Erfassung der Rahmenbedingungen sowie zur kontextsensitiven Konfiguration und Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen aufzuzeigen und damit Unternehmen eine Orientierungshilfe für die (Weiter-)Qualifizierung der Mitarbeiter an die Hand zu geben.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 15-18
Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Mit dem PharmaInnovationsLotsen offene Innovationsprozesse gestalten
Norbert Gronau ORCID Icon, Andreas Braun, Gergana Vladova
Innovationen sind eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Entdeckung, Entwicklung und Realisierung von innovativen Ideen ist allerdings mit Herausforderungen und Risiken verbunden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sollen vor diesem Hintergrund neue Wege und Ressourcenquellen aufgezeigt werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Open Innovation-Ansatzes in der Pharmaindustrie und beschreibt die Interaktion zwischen Forschung und Praxis zur Öffnung der bestehenden Innovationsprozesse in drei KMU.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Pro und Contra des Know-how-Transfers über die Unternehmensgrenzen
Norbert Gronau ORCID Icon, Guido Reger, Silvia Adelhelm, Julian Bahrs, Gergana Vladova
Im Rahmen des Verbundprojekts „Open Innovation in Life Sciences“ (Laufzeit Mai 2008 bis April 2011) werden neuartige Innovationsstrategien in unternehmensübergreifenden Kooperationen und Allianzen von mittelständischen Unternehmen der Life Sciences Branche konzipiert und implementiert. In dieser Branche gilt es insbesondere für mittelständische Unternehmen kooperative, d.h. offene Innovationsstrategien zu entwickeln, da die Interdisziplinarität der Innovationsprozesse deutlich gestiegen ist. Erst durch Bündelung verteilten komplementären Wissens können entscheidende Innovationspotenziale erschlossen werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 9-12