Intelligente Planungsverfahren

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe18. Jahrgang, 2002, Ausgabe 6, Seite 17-19
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Abstract

n betriebswirtschaftlichen Anwendungsszenarien existiert eine Reihe von Planungsproblemen. Dabei wird Planung sehr allgemein definiert und reicht vom Fabriklayout über Produktions- und Distributionsplanung bis hin zu Personal- und Finanzplanung. In diesem Beitrag liegt der Fokus auf Ablaufplanung, vor allem in den Bereichen Produktion und Logistik. In den angebotenen Softwaresystemen (PPS- und ERP-Systemen) dominiert eine sukzessive Planungsphilosophie, bei der die Ablaufplanung in Teilaufgaben (Grob-, Mengen-, Terminplanung, Maschinenbelegung) zerlegt wird, die dann nacheinander gelöst werden. Die verwendeten Verfahren sind entweder recht einfache Berechnungen auf Basis aggregierter Werte oder komplexe Algorithmen zur Optimierung bestimmter Zielfunktionen, die sich aber in der Praxis häufig als nicht tauglich erweisen, da die getroffenen Annahmen die dynamische und komplexe Planungsumgebung nicht berücksichtigen. Wichtige Aufgaben sind daher eine simultane Termin- und Kapazitätsplanung und eine reaktive Ablaufplanung. Aktuelle Entwicklungen, wie z.B. das Supply Chain Management, erfordern sowohl Planungsaktivitäten einzelner Geschäftseinheiten als auch die Gesamtsicht bzw. Koordination dieser Planungsaktivitäten, um globale Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Die hierzu vorgestellten Planungssysteme (Advanced Planning Systems) integrieren bereits “intelligente” Verfahren.

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Lösungen: Produktionsplanung
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