Der mit der Entwicklung zur Industrie 4.0 verbundene Trend zur Dezentralisierung und Individualisierung der Produktion führt zu veränderten Anforderungen an die Logistik [1]. Um mit dem Ziel einer möglichst geringen Bestandshaltung die flexible Bereitstellung kleiner Losgrößen zu ermöglichen, werden in immer mehr Unternehmen Routenzüge - die damit als logistischer Enabler der Industrie 4.0 angesehen werden können - zur Produktionsversorgung eingesetzt. Für Routenzugtechnik und -prozess haben sich trotz steigendem Verbreitungsgrad bisher keine Standards etabliert und auch die Planung von Routenzugsystemen erfolgt oftmals „intuitiv“ ohne den Einsatz einer routenzugspezifischen Planungsmethodik [2]. Im Rahmen des Forschungsprojekts IntegRoute wurde daher das Vorgehen in Routenzugprojekten analysiert und eine Methodik für die Planung von Routenzugsystemen entwickelt. Diese Methodik unterstützt eine integrierte Planung von Technik, Prozess und Steuerung eines Routenzugsystems sowie eine ganzheitliche Bewertung von Planungsvarianten.
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