Erhöhung der Resilienz in der Logistik durch den Einsatz von IT

Am Beispiel von Supply-Chain-Risikomanagementinformationssystemen

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe41. Jahrgang, 2025, Ausgabe 4, Seite 36-42
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Abstract

Die Blockade des Suezkanals durch die Havarie des Containerschiffs Ever-Given im Jahr 2021 verdeutlicht exemplarisch die Notwendigkeit, globale Lieferketten so zu gestalten, dass sie schnell auf Störungen reagieren können. In der volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen (VUCA) Umgebung stoßen konventionelle, auf Effizienz ausgerichtete Logistikprozesse und speziell Supply-Chain-Management-Methoden zunehmend an ihre Grenzen. Resilienz, die durch die Kombination von Robustheit und Agilität erreicht wird, ist essenziell, um diese Reaktionsfähigkeit sicherzustellen. Der vorliegende Artikel analysiert, wie Risikomanagementinformationssysteme (RMIS) die Resilienz erhöhen können. Die Analyse umfasst die Datenverfügbarkeit, die Datentransparenz, die Modellierung und Simulation von Risikoszenarien und die Erarbeitung von entsprechenden Notfallaktionsplänen. Die genannten Maßnahmen können, trotz der bestehenden Herausforderungen bei der Gestaltung der IT-Infrastruktur, potenziell die Resilienz in der Logistik erhöhen.

Keywords

Artikel

Die Blockade des Suezkanals durch die Havarie des Containerschiffs Ever-Given im Jahr 2021 ist nur eines von vielen aktuellen Beispielen, die zeigen, wie wichtig es für die Funktion von globalen Lieferketten ist, auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet zu sein und kurzfristig auf die resultierenden Lieferkettenstörungen reagieren zu können. Laut einer Analyse von McKinsey aus dem Jahr 2020 zum Thema Risiko und Resilienz in Supply-Chains treten derartige Störungen durchschnittlich alle 3,7 Jahre auf und summieren im Zeitraum von zehn Jahren kumulativ einen Verlust von bis zu 40 % eines Jahresgewinns [1]. Die …

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Potenziale: Globalisierung Strategie
Lösungen: Logistik Logistik, Technologien Prozessmanagement Risikomanagement

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