Nachhaltige Materialien als Zukunftsstrategie

Ansatzpunkte für ein unternehmerisches Materialmanagement

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe40. Jahrgang, 2024, Ausgabe 1, Seite 44-49
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Abstract

Materialien und Werkstoffe bilden die Grundlage unserer Produkte und Dienstleistungen sowie den dahinterstehenden Produktions- und Logistiksystemen. Daraus resultieren enorme Stoffströme entlang regionaler und globaler Wertschöpfungsketten – mit vielfältigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen. Kurz: das Nachhaltigkeitsprofil von Materialien und Werkstoffen ist – oder sollte- ein wichtiger Faktor der Unternehmenspolitik sein. Der Übergang von einer konventionellen zu einer nachhaltigen Materialwirtschaft ist jedoch mit großen Herausforderungen verbunden, da unterschiedliche Unternehmensbereiche betroffen sind. Im Folgenden führen wir zunächst in den Bereich der (unternehmerische) Nachhaltigkeit ein und zeigen dann aus unserer Sicht wichtige Bereiche und Aufgaben für ein nachhaltiges Materialmanagement auf.

Keywords

Artikel

Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement Nachhaltigkeit beschreibt sowohl ein normatives Leitbild als auch ein praktisches Handlungskonzept [1]. Als Leitidee zielt Nachhaltigkeit auf das ethische Prinzip eines verantwortungsbewussten Lebens für heute und morgen. Als Konzept geht es darum, konkrete Handlungsweisen zu entwickeln, die entsprechend dem Leitbild eine zukunftsfähige Gesellschaft und Umwelt auf den Weg bringen und gleichzeitig die dafür notwendigen Ressourcen erhalten und bereitstellen. Wichtig dabei: Nachhaltigkeit ist keine statische Zielsetzung, sondern braucht fortlaufende Bedeutungsarbeit über ihre Inhalte, Ziele und Folgen, die immer wieder neu eingebracht, diskutiert und ausgehandelt werden müssen.

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