Wertschöpfungskette

I4S 4/2025: Intelligente Logistik

I4S 4/2025: Intelligente Logistik

Nachhaltige, resiliente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Die Logistik steht am Beginn einer neuen Ära. Klimawandel und eine unsichere Geopolitik verschieben die Anforderungen in Richtung Resilienz und Nachhaltigkeit. Der Begriff der intelligenten Logistik gewinnt an Bedeutung. Doch was macht Logistik intelligent, und wie kann sie Wirtschaft und Gesellschaft helfen? Ansätze wie Predictive Analytics und Machine Learning zeigen, weshalb sie mehr ist als ein bloßer Trend.
Globale Wertschöpfungsketten in Zeiten von COVID-19

Globale Wertschöpfungsketten in Zeiten von COVID-19

Wie lässt sich die damit verbundene Unsicherheit reduzieren?
Manuel Rupprecht
Das SARS-CoV-2-Virus stellt die Weltwirtschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Nie zuvor geriet das Wirtschaftsgeschehen so schnell, so stark und von so vielen Seiten gleichzeitig unter Druck. Die Nachfrage nach Gütern brach ein, weil sich Konsumenten - teils gezwungenermaßen - zurückhielten, und das Angebot ging zurück, weil den Unternehmen plötzlich Mitarbeiter oder Vorprodukte fehlten. Infolgedessen drehten sämtliche Konjunkturindikatoren abrupt ins Negative. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung erreichte dagegen Rekordhöhen. Inzwischen scheint die wirtschaftliche Talsohle zwar durchschritten, doch die Unsicherheit bleibt hoch. Dies hängt nicht zuletzt mit der Bedeutung globaler Wertschöpfungsketten zusammen. Deren Störung trug maßgeblich zu den genannten Verwerfungen auf der Angebotsseite bei; für die lokale Produktion sind sie jedoch bis heute zentral. Der Beitrag diskutiert die skizzierten Entwicklungen und zeigt Möglichkeiten für eine Reduktion der ...
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 22-26 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S22-26
Enterprise Operational Intelligence

Enterprise Operational Intelligence

Ein neues Instrument zur Strategieumsetzung
Victor Lemmens
Angesichts der steigenden Marktdynamik wird die strategische Prozesssteuerung für Industrieunternehmen immer wichtiger. Da es hierfür bislang an einer einheitlichen und integrierten Plattform mangelte, ist mit Enterprise Opera-tional Intelligence eine neuartige Kategorie von Softwaresystemen entstanden. Sie richten die Big Data von Industrieunternehmen auf ihre Strategie und die strategiegerechte Wertschöpfungskette aus und können dazu auch unstrukturierte Produktionsdaten bis hin zu IoT-Daten in Echtzeit verarbeiten. Damit schaffen sie einen „Geschäftstomografen“, mit dem die Führungskräfte die Prozesse kontinuierlich auf Basis der Unternehmensstrategie steuern können. Sie erhalten die Möglichkeit, das operative Geschäft schnell auf neue Gegebenheiten anzupassen und im Bedarfsfall unmittelbar in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Durchgängiger Informationsaustausch durch E-Business-Sets

Durchgängiger Informationsaustausch durch E-Business-Sets

Einsatz von E-Business-Standards in den Geschäftsprozessen von kleinen und mittleren Unternehmen
Dennis Schiemann, Pit Heimes, Klaus Kaufmann, Ralph Backes
Im Forschungsprojekt „eStep Mittelstand - Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von E-Business-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“ wurden Lösungen erarbeitet, um den Einsatz von E-Business-Standards in den Geschäftsprozessen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken und auszubauen. Hierzu wurden geeignete Methoden und Modelle entwickelt, welche es KMU erlauben, E-Business-Projekte trotz hoher Komplexität erfolgreich umzusetzen. Die Umstellung auf standardbasierte, elektronische Geschäftsprozesse wird durch das Self-Assessment-Tool (SAT), den Entscheidungsbaum (EB) und die eStep-Mittelstand-Middleware (eMiMi) erheblich erleichtert. Eine DIN SPEC, welche in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) e. V. erarbeitet wurde, stellt darüber hinaus einen Leitfaden zur Weiterentwicklung und zum Ausbau der Funktionalität des SATs und des EBs bereit.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Ansatz zur Steuerung des Know-how-Flusses in einer Supply Chain im Kontext der Produktpiraterie

Horst Meier, Christian Siebel, Michael Nahr
Unternehmen der Investitionsgüterindustrie sehen sich in vermehrtem Maße mit einem steigenden globalen Wettbewerb konfrontiert. Im Zuge von immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und der Forderung nach schnelleren Anpassungen von Güter an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden, müssen sich die Unternehmen zu Wertschöpfungsketten zusammenschließen, um den wachsenden Anforderungen standhalten zu können. Infolgedessen werden sensible Daten über die Unternehmensgrenzen hinaus ausgetauscht und die Bedrohung durch Produktpiraterie beginnt zu wachsen. Aufgrund der zunehmenden Gefahren durch Produktpiraterie soll in dieser Arbeit das unterschiedliche Verständnis von Produktpiraterie erläutert und eine Vorgehensstrategie für die Bereitstellung von Kern-Know-how beschrieben werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Kollaborative Generierung von Geschäftsprozessen

Kollaborative Generierung von Geschäftsprozessen

Ein Ansatz auf Basis intelligenter Agenten
Hermann Többen, Robert Büschgens, Nico Haarländer, Hermann Krallmann
Business wird allgemein die eng verzahnte, kollaborative Zusammenarbeit von Unternehmen auf Geschäftsprozessebene verstanden. Die Möglichkeit zur vollständigen Kollaboration in Echtzeit bildet einen Grundpfeiler für die Virtuelle Unternehmung. Im Projekt CoBPIA wird in Zusammenarbeit mit der SAP AG, Walldorf, an einem methodologischen Framework zur kollaborativen Generierung von Geschäftsprozessen gearbeitet. Das Ziel besteht in der bestmöglichen Anpassung an sich schnell verändernde Marktverhältnisse über eine anfragebasierte Lösungsfindung und ist durch einen stark wissensgetriebenen Ansatz geprägt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 31-34