Smart Services

Virtuelle Ausstellung als Digitaler Zwilling

Virtuelle Ausstellung als Digitaler Zwilling

Ein Rahmenwerk zur Entscheidungsfindung bei virtuellen Repräsentationen
Isger Glauninger ORCID Icon, Markus Schürmann, Matthias Mühl, Christian van Husen ORCID Icon
Die virtuelle Übertragung realer Ausstellungen, Labore und Showrooms eröffnet neue Horizonte für immersive Nutzererlebnisse, stellt aber hohe Anforderungen an ihre interaktive Funktionalität. Insbesondere Cyber-Physische Systeme erfordern maßgeschneiderte Konzepte, um ihren Mehrwert und Zweck digital abzubilden. Doch wie lassen sie sich erfolgreich in virtuelle Welten übertragen? Und wo liegen die Grenzen und Potenziale Digitaler Zwillinge im Metaverse?
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 110-116
Kompetenzen für Hybridisierung

Kompetenzen für Hybridisierung

Ein Ansatz zur Identifikation von Kompetenzlücken und bedarfsgerechtem Kompetenzaufbau für hybride Geschäftsmodelle
Nicole Ottersböck, Sascha Stowasser
Digitalisierung und die zunehmenden technischen Möglichkeiten der Vernetzung von Maschinen und Produkten sowie die Nutzung von großen Datenmengen im gesamten Produktionsprozess bieten Unternehmen die Chance neue, sogenannte hybride Geschäftsmodelle zu etablieren. Damit können sie den Kunden neben ihren physischen Produkten datengetriebene, Smart Services anbieten, mehr Wertschöpfung erzielen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Hybridisierung der Wertschöpfung geht mit zahlreichen Veränderungen und neuen Kompetenzanforderungen in Unternehmen einher, die es sozio-technisch zu gestalten gilt. Im AnGeWaNt-Projekt wurden in drei Unternehmen solche hybriden Geschäftsmodelle entwickelt und umgesetzt. Der Beitrag beschreibt die Vorgehensweise zur Analyse und sozio-technischen Gestaltung von Veränderungen und Kompetenzanforderungen, welche durch Digitalisierung und Hybridisierung in den Unternehmen entstehen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Grenzen überschreiten durch digitale Integration
Für ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel müssen Produktentwicklung, Produktion und Service alle bereits verfügbaren Daten nutzen. Inkrementelle Prozessverbesserungen allein bringen aber noch keine neuen Geschäftsmodelle. Diese ergeben sich, wenn es gelingt, eine Win-Win-Win-Situation vom Hersteller über den Händler bis hin zum Endkunden zu schaffen, beispielsweise durch neue Leistungsbündel aus physischem Produkt und Dienstleistung.
Institut für Technologiemanagement

Institut für Technologiemanagement

Bereich für Produktionsmanagement Universität St.Gallen
Christoph Benninghaus
Der Bereich Produktionsmanagement an der Universität St.Gallen beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Industrie 4.0 und angrenzenden Themenfeldern. Forschungsseitig werden dabei insbesondere neue Erkenntnisse und Lösungsansätze im Bereich Produktionsmanagement, Komplexitätsmanagement sowie Smart Services untersucht. Darüber hinaus unterstützt das Institut industrielle Organisationen in verschiedenen Branchen und Regionen in ihrer strategischen Planung, der Prozessoptimierung und bei der Umsetzung von Verbesserungsinitiativen. Von der Prozessaufnahme bis hin zur Ausarbeitung der Produktionsstrategie sowie Empfehlungen für den Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen bieten wir eine Vielzahl von Forschungs- und Transferprojekten an. Einige dieser Projekte werden im Folgenden kurz skizziert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 68-69