Smart Factory

Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Die erforderliche Transformation für die Planung und den Betrieb der Smart Factory
Samuel Horler, Egon Müller
Aus der aktuellen Diskussion verfestigt sich mit der Smart Factory ein Konzept, welches die intelligent vernetzte Fertigung der Zukunft beschreibt. Diese wird sich auf den gesamten Lebenszyklus einer Fabrik, im Schwerpunkt aber auf die Fabrikplanung sowie den -betrieb, auswirken. Klassische wie auch aktuellere Fabrikplanungsansätze stoßen durch die neuartigen Anforderungen an ihre Grenzen. Besonders die Individualisierung von Produkten sowie die freie Vernetzung und Selbstorganisation der Cyber-Physischen Fabrikobjekte tragen dazu bei, dass die Gültigkeit bestehender Planungsprinzipien angezweifelt werden kann. Dieser Beitrag identifiziert die inhaltlichen Anforderungen, welche für die zukünftige Fabrikstrukturplanung von Bedeutung sind, und stellt anhand einer Betrachtung von Planung und Betrieb vor, weshalb der Bedarf nach einer ganzheitlichen virtuellen Absicherung der Fabrikstruktur besteht. Weiterhin wird ein methodischer Ansatzpunkt für die Lösung der Herausforderungen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 54-58
Automatisierte Konfiguration und Selbstauskunft von Industrierobotern

Automatisierte Konfiguration und Selbstauskunft von Industrierobotern

Intelligente Vernetzung mittels ROS und OPC UA
Veit Hammerstingl, Gunther Reinhart, Patrick Zimmermann
Industrieroboter stellen aufgrund ihrer freien Programmierbarkeit und einer Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten einen wesentlichen Bestandteil moderner, hochautomatisierter Produktionsanlagen dar. Die Einrichtung und Vernetzung dieser Systeme setzt wegen unterschiedlichster Bauformen sowie herstellerspezifischer Steuerungsbefehle allerdings ein hohes Maß an Expertenwissen voraus, welches meist von Systemintegratoren bereitgestellt wird. Hieraus folgt, dass Anwender Robotersysteme repetitiv über lange Zeiträume einsetzen - die inhärente Flexibilität dieser Systeme wird nicht genutzt. Durch diese Einschränkungen können die im Rahmen der Vision „Industrie 4.0“ gestellten Forderungen nach intelligenten, flexiblen und sich selbst vernetzenden Cyber-Physischen Systemen noch nicht erfüllt werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts AKOMI wurden deshalb Methoden entwickelt, welche eine automatisierte Vernetzung und lösungsneutrale Programmierung von robotergestützten Montageanlagen ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Chemnitz, Dresden, Augsburg, Zittau
Michael Kuhl
Effizient, vernetzt, flexibel - das sind die Wertschöpfungsketten der Zukunft. Durch die Symbiose aus Informationstechnik, Betriebsorganisation und Produktionstechnik entwickelt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft seriennahe und mehrwertsteigende Lösungen für die Fertigung von morgen. Orientiert am Nutzen für den Kunden bringen die Wissenschaftler des Instituts ihre Kompetenzen und Erfahrungen aus regionalen, nationalen und internationalen Projekten ein und unterstützen von der Idee bis zur Realisierung. Das Fraunhofer IWU adressiert das Thema Industrie 4.0 dabei als Systemanbieter. Von der Analyse und Auswahl des Werkstoffs über geeignete Fertigungstechnologien und die Optimierung und Vernetzung der Maschinen bis hin zur IT-Umgebung bietet das Institut ganzheitliche Lösungen aus einer Hand.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 16-17
Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Mit Business-Simulationen Change-Prozesse unterstützen
Wolfgang Karrlein, Martin Steinleitner
Die digitale Transformation stellt den Mittelstand in Deutschland vor große Herausforderungen und bestehende Unternehmensprozesse gründlich auf den Kopf. So erwarten 82 Prozent der für eine Studie befragten Manager, dass sich die interne Kommunikation deutlich beschleunigen wird. Vier von fünf sind überzeugt, dass der Wissenstransfer eine Schlüsselrolle spielen wird. Drei Viertel halten außerdem ein Zusammenrücken der IT mit anderen Abteilungen für notwendig. Hier kommen Business-Simulationen ins Spiel, die den notwendigen Change-Prozess wirkungsvoll unterstützen. Wie sie auf dem Weg zu Industrie 4.0 sinnvoll eingesetzt werden können und den größten Nutzen bringen, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
Grundlagen ubiquitärer Systeme und deren Anwendung in der „Smart Factory“

Grundlagen ubiquitärer Systeme und deren Anwendung in der „Smart Factory“

Martin Bauer, Lamine Jendoubi, Kurt Rothermel, Engelbert Westkämper
Die rasch fortschreitende Entwicklung kleiner mobiler Geräte sowie mit eingebetteter Sensorik und Aktorik versehener Alltagsgegenstände ermöglicht eine Vielzahl neuartiger Anwendungen. Die Fähigkeit zur drahtlosen Kommunikation und zur Positionsbestimmung bereitet die Basis orts- und kontextbezogener Systeme, die seit einigen Jahren im Projekt Nexus an der Universität Stuttgart untersucht werden. Der Einsatz dieser Technologien im produktionstechnischen Umfeld, z.B. der hier vorgestellten dezentralen Betriebsmittelverwaltung, eröffnet dabei ein vollkommen neues Anwendungsgebiet.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
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