Smart Contracts

Digitale Identitäten

Digitale Identitäten

Ein Blockchain-Erfahrungsbericht aus Projekten im evan.network
Anja Wilde
Unsere Produktions-, Logistik- und Kommunikationsnetzwerke nehmen stetig an Komplexität zu. Immer mehr Informationen müssen immer schneller vom Sender zum Empfänger. In dieser vernetzten, digitalen Welt interagieren immer mehr Menschen, Unternehmen, Maschinen oder auch Produkte miteinander. Jeder dieser Netzwerkteilnehmer hat spezifische Eigenschaften, die dessen Identität beschreiben. Anhand dieser Eigenschaften wird eine digitale Identität geschaffen, mit der es möglich ist, die Netzwerkteilnehmer direkt miteinander zu verbinden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 40-44
Blockchain als Enabler eines dezentralen Produktionsnetzwerkes

Blockchain als Enabler eines dezentralen Produktionsnetzwerkes

Identifizierung von additiven Fertigungsressourcen und ihre Bereitstellung mittels der Blockchain-Technologie
Wjatscheslav Baumung, Herbert Glöckle, Vladislav Fomin
Sowohl bei den industriellen als auch wissenschaftlichen Institutionen nimmt die Anwendung der additiven Fertigung stetig zu und ist insbesondere in den Bereichen der Prototypenentwicklung nicht mehr wegzudenken. Die werkzeuglose Herstellung von Teilen, ermöglicht eine dynamische Nutzung der Produktionsressourcen bis unmittelbar zum Fertigungsstart. Dies erlaubt, einerseits in den Bereichen der Feinterminierung und Ablaufplanung, agil auf Veränderungen zu reagieren und andererseits Modelle unterschiedlicher Fertigungsaufträge miteinander zu kombinieren, um somit eine hohe Effizienz der Fertigungsanlagen zu erreichen. Bei der Nutzung von multiplen Anlagen in einem Unternehmen oder im Partnerverbund, stellt die vorhandene Intransparenz Unternehmen und Unternehmensnetzwerke vor viele Herausforderungen. Die Blockchain-Technologie ermöglicht eine gemeinsame Datenbasis zwischen den Teilnehmern. Die Einträge werden protokolliert und die Authentizität der Teilnehmer wird gewährleistet. ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 1 | Seite 39-42 | DOI 10.30844/I40M_19-1_S39-42