Prozessindustrie

ACHEMA 2027
Start 14.06.2027 - Ende 18.06.2027

ACHEMA 2027

Weltforum für die Life-Science- und Prozessindustrie
Die ACHEMA wird vom 14. bis zum 18. Juni 2027 erneut zum Schaufenster für das gesamte Technologie- und Servicespektrum der Life-Science- und Prozessindustrie. Mit sechs Innovationsthemen nimmt die Weltleitmesse der Prozesstechnik auch 2027 die zentralen Herausforderungen der Branche in den Fokus. Der begleitende Kongress wird die Themenvielfalt der Ausstellung mit wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Gast- und Partnerveranstaltungen ergänzen.
Funktionale Sicherheit und Cyber-Sicherheit in der Prozessindustrie

Funktionale Sicherheit und Cyber-Sicherheit in der Prozessindustrie

Ein Spannungsfeld zwischen Stabilität und Agilität
Thimmo Kugele, Claudia Nowak, Arno Götz, Alexander Lawall ORCID Icon
Funktionale Sicherheit (Safety) und Cyber-Sicherheit (Security) sind zentrale Aspekte in der modernen Industrie. Safety zielt auf die Minimierung von Risiken durch Fehlfunktionen ab, während sich Security um den Schutz vor digitalen Angriffen dreht. Beide sind aus der Prozessindustrie nicht mehr wegzudenken, da sowohl die physische Sicherheit als auch die digitale Integrität moderner Systeme gewährleistet werden muss. Doch weil die Erhöhung von Security eine Schwächung von Safety bedeuten kann – und umgekehrt –, entsteht in der industriellen Praxis ein Spannungsfeld zwischen beiden. In diesem Artikel werden zu diesem Zweck relevante Normen und Gesetze analysiert, wichtige Ansätze für die gemeinsame Betrachtung der Safety und Security vorgestellt und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 2 | Seite 87-93
Product Wheel: Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Product Wheel: Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Vorgehensmodell, Erfolgsfaktoren und Case Study
Christopher Borgmann, Carsten Feldmann
Auslastungsschwankungen führen zu temporären Über- und Unterlastungen in der Fertigung sowie zu Beständen. Nivellierung (jap. Heijunka) als Methode des Lean Managements entkoppelt Fertigungssysteme von der volatilen Kundennachfrage, um diese Verschwendung zu vermeiden. Die Glättung erzielt eine gleichmäßig hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten bei kurzen Durchlaufzeiten und niedrigen Umlaufbeständen. Während für die Fertigungsindustrie empirisch bewährte Nivellierungsmethoden zur Verfügung stehen, besteht in Bezug auf die Prozessindustrie eine Forschungslücke. Dieser Beitrag beschreibt das Product Wheel und dessen Validierung bei einem Dämmstoffhersteller, um diese Lücke zu schließen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 33-37
Lernförderliche Gestaltung von Assistenzsystemen

Lernförderliche Gestaltung von Assistenzsystemen

Ein Ansatz für die Instandhaltung am Beispiel der Prozessindustrie
Tina Haase, Wilhelm Termath, Alinde Keller, Dirk Berndt
Instandhaltungstätigkeiten erfordern von den Fachkräften ein hohes Maß an Analyse- und Problemlösefähigkeit, um eine erfolgreiche Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung durchführen zu können. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Arbeitssysteme erweitern auch den Umfang und die Komplexität der Informationen, die für eine Fehlerdiagnose herangezogen werden können. Assistenzsysteme bieten das Potenzial, Fachkräften durch die gezielte Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Assistenzinformationen eine Entscheidungsgrundlage für die Diagnose und Behebung von Fehlern zu bieten und damit Lernprozesse zu fördern. Die Qualität der Diagnoseleistungen bei Fehlern ist nicht einfach auf die Menge an Wissen zurückzuführen, sondern vor allem auf die Verfügbarkeit von zielrelevantem Wissen und die Fähigkeit, relevantes von irrelevantem Wissen zu unterscheiden [1]. Diese Expertise der Fachkräfte beruht insbesondere auf der erfolgreichen Nutzung von Wissen in ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Fallstudie zu einem innovativen Lean-Management-Konzept bei einem Chemiehersteller
Carsten Feldmann, Patrick Lückmann, Alexander Giering
Auslastungsschwankungen führen zu temporären Über- und Unterlastungen in der Fertigung sowie zu Beständen. Nivellierung (jap. Heijunka) als Methode des Lean Managements entkoppelt Fertigungssysteme von der volatilen Kundennachfrage, um die vorgenannten unwirtschaftlichen Zustände zu vermeiden. Das Produktionsprogramm (Mengen, Varianten) wird möglichst gleichmäßig auf der Zeitachse verteilt: Idealerweise werden alle Varianten z. B. jeden Tag hergestellt (Every Part Every Intervall, EPEI), statt eine Variante möglichst lange und ohne Umrüsten zu produzieren (Kampagnenfertigung). Diese Glättung erzielt eine gleichmäßig hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten bei kurzen Durchlaufzeiten und niedrigen Umlaufbeständen. Während für die Fertigungsindustrie verschiedene empirisch bewährte Nivellierungsmethoden zur Verfügung stehen, besteht in Bezug auf die Prozessindustrie eine Forschungslücke. Dieser Beitrag beschreibt ein innovatives Nivellierungsmodell für die ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 35-38