eingebettete Systeme

Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Sicherheit im Internet der Dinge leicht gemacht

Gerhard Wunder, Andreas Müller, Christof Paar, Hans D. Schotten, Thomas Wollinger, Escrypt, Eduard Jorswieck, Aydin Sezgin
Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist - wie alle IT-Systeme - durch Angriffe verwundbar [1]. Dies ist durch zahlreiche aufsehenerregende Vorfälle aus jüngster Zeit belegt, bspw. das „Hacken“ in fahrende Autos bei hoher Geschwindigkeit oder sogar Eingriffe in lebenserhaltende medizinische Implantate. Bei der Absicherung des IoT müssen allerdings spezifische Herausforderungen bewältigt werden, die bis heute nur unvollständig gelöst sind. Dazu gehören z. B. die oftmals sehr beschränkten Rechen-, Speicher- und Energieressourcen der häufig drahtlos vernetzten IoT-Geräte, die hohen Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit sowie nicht zuletzt auch der hohe Kostendruck. Vor diesem Hintergrund wurde im vom BMBF geförderten Forschungsprojekt PROPHYLAXE („Providing Physical Layer Security for the Internet of Things“) ein neuartiger Ansatz verfolgt, bei dem physikalische Eigenschaften der drahtlosen Übertragungsstrecke zwischen zwei Geräten zur Absicherung ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 6-10
Das Quality-Gate-Konzept

Das Quality-Gate-Konzept

Entwicklungsprojekte softwareintensiver Systeme verlässlich planen, synchronisieren und absichern
Tilo Pfeifer, Reinhard Schmidt
Software ist in technischen Systemen zunehmend zur treibenden Kraft für Produktinnovationen geworden und hat gerade im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau schnell an Bedeutung und Komplexität zugenommen. Die Problematik bei der Entwicklung softwareintensiver Sys-teme liegt in ihrer Einbindung in komplexe technische Umgebungen wie Kraftfahrzeuge oder Produktionsanlagen, die harte Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit stellen. Diesen Herausforderungen ist nur mit einem engen Zusammenwirken der Entwickler aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Software zu begegnen. Da insbesondere die Einbeziehung der Software eine Schwachstelle in vielen Unternehmen ist, stellt dieser Beitrag mit dem Quality-Gate-Konzept eine Vorgehensweise für das Projektmanagement für die Entwicklung von softwareintensiven Systemen vor, mit dem eine höhere Produktqualität und Einsparungen vor allem bei den Systemintegration realisiert werden können.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 21-24