Produktentwicklung

Digitalisierung im Supply Chain Management

Digitalisierung im Supply Chain Management

Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl geeigneter Technologien
Sascha Düerkop, Jakob Grubmüller, Michael Huth
Der Trend zur Digitalisierung bietet erhebliche Potenziale; dies gilt in besonderem Maße im Supply Chain Management (SCM). Doch nicht jede Technologie ist für jedes Unternehmen und seine Prozesse geeignet. Der vorliegende Beitrag stellt einen strukturierten Ansatz dar, der Unternehmen im Auswahlprozess unterstützt. Der Ansatz besteht aus mehreren Phasen: Beginnend mit der Identifizierung der Unternehmensziele und endend mit der Auswahl derjenigen Technologien, die am vielversprechendsten erscheinen. Seine Anwendbarkeit wurde in einem Forschungsprojekt bei einem Logistikdienstleister getestet. Er ist problemlos auf eine konkrete Entscheidungssituation übertragbar.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
Ganzheitlich-zirkuläres Product Lifecycle Management

Ganzheitlich-zirkuläres Product Lifecycle Management

Zirkuläre Strategieentwicklung zur Unterstützung einer klimafreundlichen Produktion
Laura Montag, Marion Steven
Die Produktion im 21. Jahrhundert ist mit komplexen Herausforderungen konfrontiert; ihre Rahmenbedingungen ändern sich aufgrund des anthropogenen Klimawandels grundlegend. Im Umgang mit diesen Herausforderungen wird dem Konzept der Circular Economy (CE) von Seiten der Wissenschaft und auch von Politik und Praxis großes Potenzial zugesprochen. Der Beitrag entwickelt Strategien zur Implementierung und Umsetzung der CE. Dazu erfolgt die Konzeption eines ganzheitlich-zirkulären Produktlebenszyklus, entlang dessen systematisch zirkuläre Strategien aufgezeigt werden. Deren Umsetzung wird durch ein Praxisbeispiel eines Smartphone-Herstellers verdeutlicht.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 12-16
Der Machine-Learning-Kompass für Produktentwicklung und Produktion

Der Machine-Learning-Kompass für Produktentwicklung und Produktion

Identifikation und Planung von Machine-Learning-Algorithmen in verarbeitenden Unternehmen
Alexander Jacob, Carmen Krahe, Rebecca Funk, Gisela Lanza ORCID Icon
Aufgrund der Vielzahl verschiedener Machine-Learning-Verfahren und der Modellierungskomplexität besteht unter Ingenieuren häufig Unsicherheit gegenüber der effizienten Anwendung von Machine Learning (ML). Daher bleibt der Einsatz von ML-Anwendungen in verarbeitenden Unternehmen hinter den technischen Möglichkeiten zurück. In diesem Beitrag wird ein intuitiver Handlungsleitfaden für Ingenieure vorgestellt, der diese Unsicherheit verringern soll. Der Handlungsleitfaden führt in sechs Schritten durch ein ML-Projekt. Der ML-Kompass schlägt dem Anwender für gängige ingenieurstechnische Problemstellungen der Produktentwicklung und Produktion ML-basierte Algorithmen, die in der Praxis verwendet werden, vor. Anhand eines Industriebeispiels wird die Funktionsweise demonstriert.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
Die Magie der Module

Die Magie der Module

Flexible Vielfalt ohne Mehrkosten: Modularisierung 4.0 für Produkte, Services und die gesamte Organisation
Horst Wildemann, Sebastian Eckert
Kundenorientierung und Individualisierung werden weiterhin die wichtigsten Leitlinien für neues Wachstum in vielen Branchen sein. Unternehmen kommen nicht umhin, eine immer stärkere Vielfalt in Produkten, Services und Geschäftsmodellen zu antizipieren. Diejenigen, denen es gelingt, die entstehende Komplexität smarter zu managen, haben auf lange Sicht einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn wer Varianten kosteneffizienter und schneller erzeugen kann als der Wettbewerber, der entscheidet das Rennen am Ende für sich und dessen Profitabilität wird auch nicht durch die eigenen Komplexitätskosten in Gefahr gebracht. Wer modularisiert, kann individuelle Wertversprechen schneller und gleichzeitig kosteneffizienter abliefern und Varianten ohne Mehrkosten erzeugen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 52-56
Visualisierung in Industrial-Data-Science-Projekten

Visualisierung in Industrial-Data-Science-Projekten

Nutzen grafischer Darstellung von Informationen und Daten in Industrial-Data-Science-Projekten
Jürgen Mazarov ORCID Icon, Jacqueline Schmitt, Jochen Deuse ORCID Icon, Ralph Richter, Robin Kühnast-Benedikt, Hubert Biedermann
Die fortschreitende Digitalisierung in der Produktion führt zu stetig wachsenden Datenmengen. Diese Daten können wertvolles Wissen als Basis zahlreicher Entscheidungsprozesse enthalten. Unter dem Begriff von Industrial Data Science (IDS) steigt die Bedeutung verschiedener analytischer und algorithmischer Methoden, um das Wissen aus produktionsbezogenen Daten zu extrahieren. Neben einer strukturierten Vorgehensweise und einem interdisziplinären Projektteam stellt die regelmäßige projektinterne und -externe Kommunikation einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, wobei insbesondere komplexe datenbasierte Zusammenhänge allgemeinverständlich aufbereitet und dargestellt werden müssen. Der zielgerichtete Einsatz ausgewählter Visualisierungen trägt hierbei zu einem einheitlichen und tiefgehenden Verständnis der Daten, Prozesse, Modelle und Ergebnisse durch alle Mitglieder des Projektteams und Außenstehenden bei. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welchen konkreten Nutzen verschiedene ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 63-66
Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Mensch-Technik-Interaktion während des Produktlebenszyklus am Beispiel der Containerentladung
Lennart Rolfs, Nils Hoppe, Christoph Petzoldt, Jasper Wilhelm, Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon
Mit bedienerseitigen Eingriffsmöglichkeiten erlauben semi-autonome Systeme eine bessere Bewältigung auftretender Komplexitäten als vollautonome Systeme. Der Einsatz eines digitalen Zwillings ermöglicht eine neuartige Schnittstelle für die Interaktion mit solchen Systemen. Dieser Beitrag beschreibt die Implementierung der Steuerung und Nutzerschnittstelle in einem System mit digitalem Zwilling. Es wird gezeigt, wie die entwickelte Steuerungsarchitektur die Einbindung verschiedener Methoden der Mensch-Technik-Interaktion und die Durchführung virtueller Schulungen ermöglicht. Auf diese Weise kann die Steuerung des Systems über die Betriebsphase hinaus in anderen Phasen des Lebenszyklus verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 15-19
Produkte agil entwickeln mithilfe Additiver Fertigung

Produkte agil entwickeln mithilfe Additiver Fertigung

Ein Ansatz zur besseren Kundenorientierung bei der Entwicklung physischer Produkte
Philipp Blattert, Rouven Müller, Werner Engeln
Viele Industrieunternehmen sind auf der Suche nach neuen Strategien für eine zukunftsichernde Produktentwicklung. Die Ursache hierfür liegt in verschiedensten Herausforderungen und Trends der heutigen Arbeitswelt. Hierzu zählen die zunehmende Vernetzung der Wirtschaft, die Individualisierung und schnelle Änderung von Kundenwünschen, die Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die immer kürzer werdenden Innovations- und Technologielebenszyklen. Die heutige Entwicklungsumgebung in Unternehmen, mit meist starren Abteilungsstrukturen, geringer Kommunikation mit den Kunden und zwischen den Abteilungen sowie der späten Auslieferung von fertig entwickelten Produkten wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. In diesem Zusammenhang rücken agile Vorgehensweisen gepaart mit additiven Fertigungsverfahren in den Fokus der Entwicklung.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S59-62
SLM-Topo

SLM-Topo

Prozessspezifische Topologieoptimierungsmethode für im Selektiven Laserschmelzen gefertigte Leichtbaustrukturen
Jan Holoch, Steffen Czink, Markus Spadinger, Stefan Dietrich, Volker Schulze, Albert Albers
Durch die Integration spezifischer Materialeigenschaften des Fertigungsverfahrens Selektives Laserschmelzen (SLM) in eine Topologieoptimierung kann der Produktentwickler simulationsgestützt bei der Gestaltfindung unterstützt werden. Hierzu wird im Rahmen eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts eine Topologieoptimierungsmethode entwickelt, die bereits während der Optimierung die prozessspezifischen Materialeigenschaften des SLM berücksichtigt. In diesem Beitrag wird der Einfluss dieser Berücksichtigung auf das Design vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 45-49
Topologieoptimierte Tragwerksknoten

Topologieoptimierte Tragwerksknoten

Herstellung mittels lichtbogenbasierter, additiver Fertigung mit MSG-Schweißprozess
Jan Reimann, Stefan Hammer, Philipp Henckell, Yarop Ali, Jörg Hildebran, Jean Pierre Bergmann
In diesem Beitrag wird die Erzeugung von festigkeits- und steifigkeitsangepassten Tragstrukturen mittels der numerischen Simulationsmethode der Topologieoptimierung vorgestellt. Der dabei resultierende Tragwerksknoten wird mittels CAD/CAM-Software in eine Roboterbahnplanung überführt und mit der drahtbasierten, additiven Fertigung unter Verwendung des MSG-Schweißprozesses aus dem Schweißzusatzwerkstoff G4Si1 hergestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 15-19
Höchstleistungstechnologie für KMU

Höchstleistungstechnologie für KMU

Wie auch kleine und mittlere Unternehmen Simulationstechnologien nutzen können
Andreas Wierse
Eine effiziente Produktentwicklung kann im Unternehmenswettstreit entscheidend sein - da gerät schnell ins Hintertreffen, wer ohne Simulationstechnologien zurechtkommen muss. Für Großunternehmen längst Alltag, bleiben diese für kleine und mittlere Unternehmen aus Kapazitäts- und Know-How-Gründen oft Wunschdenken. Dabei können auch sie mit der richtigen Hilfestellung und passenden Weiterbildungsprogrammen von den Vorteilen der Simulation profitieren.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
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