Autor: Katharina Morik

Optimierung von Aufstellungsentwürfen für Chemieanlagen

Optimierung von Aufstellungsentwürfen für Chemieanlagen

Katharina Morik, Henner Schmidt-Traub, Bernd Hicking, Hanna Köpcke, Ingo Mierswa
Aufgabe der Aufstellungsplanung für Chemieanlagen ist die Positionierung aller notwendigen Ausrüstungen innerhalb eines Stahlbaus und vorgegebener Bauflächen unter Berücksichtigung von Anforderungen aus verschiedenen Fachgebieten. Ein Anlagenentwurf ist genau dann optimal, wenn möglichst viele Anforderungen erfüllt und die Kosten minimiert sind. Die Schwierigkeit der Suche nach einer optimalen Aufstellung ergibt sich aus der kombinatorischen Komplexität des Problems. Darüber hinaus sind die Anforderungen oftmals unscharf formuliert. Es werden zwei neue Ansätze zur computerunterstützten Aufstellungsplanung vorgestellt, die beide Fuzzy-Logik verwenden. Der erste konstruiert Pareto-optimale Anlagenentwürfe mit einem multikriteriellen evolutionären Algorithmus, der zweite beruht auf dem Constraint Programming.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Online-Regelung für das Profilbiegen

Online-Regelung für das Profilbiegen

Methoden der Computational Intelligence
Matthias Kleiner, Katharina Morik, Uwe Dirksen, Oliver Ritthoff, Sami Chatti
Für das Biegen von hochgenauen, gebogenen Profilen auf einer Drei-Walzen-Biegemaschine wird das Konzept einer Online-Regelung vorgestellt, die die Fertigung von Profilen mit Radienverläufen erlaubt und in erster Linie auf der Nutzung der Prozessgrößen in der Umformzone basiert. Dies schafft die Voraussetzung, Halbzeuge mit großen Werkstoff- und Querschnittsschwankungen entlang der Profillängsachse genau und prozesssicher zu biegen. Für die On-line-Regelung ist ein zweistufiger Aufbau vorstellbar. Eine Datenvorverarbeitung mittels maschineller Lernverfahren bereitet die Prozessgrößen auf, sodass Aussagen und tendenzielle Vorhersagen über die Werkstoff- und Querschnittsschwankungen getroffen werden können. In der zweiten Stufe bilden die Ergebnisse der Datenvorverarbeitung neben den Prozessgrößen in Verbindung mit Maschinen- und Werkstückdaten die Eingangsgrößen des Reglers, der auf Basis einer Neuro-Fuzzy-Methode realisiert werden soll.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 29-32