Autor: Farian Krohne

Integriertes Auslaufmanagement

Integriertes Auslaufmanagement

Anforderungen an ein zielorientiertes Kennzahlensystem zur effizienten Durchführung von Produktausläufen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Benedikt Baumbach, Farian Krohne
Das Management des Produktwechsels von Alt- auf Neutyp ist in der deutschen Automobilindustrie zum Tagesgeschäft geworden. Bis dato wird im Rahmen der Produktumstellung lediglich dem Serienanlauf des Neuprodukts ein hoher Stellenwert beigemessen, während dem Serienauslauf des Vorgängermodells oftmals eine ungenügende Beachtung geschenkt wird. Beim Prozess des Serienauslaufs bleiben daher zu erschließende Optimierungspotenziale weitestgehend ungenutzt. Zur gezielten Gestaltung eines Auslaufprozesses müssen die entsprechenden Anforderungen an Produkt und Prozess identifiziert und die daraus abgeleiteten Maßnahmen kontinuierlich kontrolliert werden. In diesem Zusammenhang ist die Anwendung von Projektmanagementmethoden mit entsprechenden Controllinginstrumenten zu empfehlen. Das hier vorgestellte Kennzahlensystem soll einen Beitrag dazu leisten.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 74-79
Produktänderungen sicher handhaben

Produktänderungen sicher handhaben

Zielorientierte Umsetzung technischer Produktänderungen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Während des Serienanlaufs neuer Modellreihen ist das Aufkommen einer großen Anzahl technischer Produktänderungen unumgänglich. Bei produzierenden Unternehmen stellen daher eine ursachenorientierte Vorgehensweise, ein hohes Maß an Handlungsflexibilität, eine ausgeprägte Reaktionsschnelligkeit und möglichst kurze Durchlaufzeiten von Änderungsvorgängen entscheidende Erfolgsfaktoren dar. Nur so kann zu dem gesetzten Markteintrittszeitpunkt ein qualitativ hochwertiges Produkt auf dem Markt angeboten werden. Bislang sind in der Praxis unstrukturierte Vorgehensweisen zur Lösungssuche zu beobachten, woraus sich unzufriedenstellende Lösungen und unvorhersehbare Effekte ergeben. Die Ursachen dieser Problemstellungen sind vorwiegend auf unzureichende Methoden im technischen Änderungsmanagement zurückzuführen. Dem Zielkonflikt der gleichzeitigen Realisierung der drei Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität wird in diesem Beitrag mit der entwickelten Produktänderungsmöglichkeits- ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 14-18
Langfristig agierende Produktänderungsteams

Langfristig agierende Produktänderungsteams

Effektive Nutzung bestehenden Wissens zur gezielten Umsetzung technischer Produktänderungen in der Anlaufphase
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Effiziente Umsetzungen technischer Produktänderungen verlangen produzierenden Unternehmen neben einer zielgerichteten Vorgehensweise insbesondere eine effektive Nutzung bereits existierenden Wissens aus vorherigen Produktänderungen ab. Häufig werden Änderungen durch Befolgung standardisierter Geschäftsprozesse realisiert, die mittels der in der Praxis üblichen Workflow-Management-Systeme überwacht und dokumentiert werden. Der durch diese Systeme entstehende Verwaltungsaufwand ist nicht selten ein Grund für die verspätete Umsetzung technischer Änderungen und stellt die Möglichkeit einer gezielten Wissensnutzung stark in Frage. Der Organisation der Personenkreise, die letztendlich die Änderung umsetzen, wird jedoch all zu oft jedoch keine Beachtung geschenkt, wobei gerade durch die Entwicklung neuer Ansätze in diesem Bereich die beschriebenen Lücken geschlossen werden könnten.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 31-33
Prozessänderungen – Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Prozessänderungen - Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne, Peter Nyhuis ORCID Icon, Michael Heins
Im Spannungsfeld gestiegener Kundenanforderungen, der daraus resultierenden Verbreiterung und Vertiefung der Produktpalette und der Notwendigkeit der Unternehmenssicherung werden Industrieunternehmen gezwungen, Anlaufzeiten von Neuprodukten drastisch zu reduzieren. Der Trend zur kontinuierlichen Reduzierung der Time-to-Market setzt sich unter hohem Druck fort und adressiert die Einhaltung des gesetzten Markteintrittszeitpunkts. Aus diesem Trend resultiert oftmals ein ineffizienter Produktionshochlauf. Begründet ist dies in der Entwicklungszeitverkürzung, da durch Einsparungen in Entwicklung und Konstruktion spätere Produkt-änderungen oftmals unvermeidbar sind. Unter dem Aspekt kürzer werdender Produktlebenszyklen wird mittels der Verkürzung erhofft, den Absatz- und Produktionszeitraum zu verlängern. Kostenintensive Produkt-änderungen schmälern jedoch oft die erwarteten Gewinne, weswegen das technische Änderungsmanagement in jüngster Zeit in Industrie und Wissenschaft stark ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Produktclusterspezifische Änderungsklassifikation

Der Befähiger für ein effizientes Änderungsmanagement im Serienanlauf?
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne
Das Management des Produktionsanlaufs komplexer Serienprodukte stellt für Unternehmen der Großserienfertigung zunehmend einen der kritischsten Erfolgsfaktoren dar. Kürzerer Serienanläufe werden zur zusätzlichen Gewinnabschöpfung, realisiert durch einen frühen Markteintritt, oftmals nur durch Zeiteinsparungen in der Produktentwicklung ermöglicht. Insbesondere in der Anlaufphase kommt es daher zu einer schwierig implementierbaren Anzahl technischer Produktänderungen, wodurch bei Original Equipment Manufacturer (OEM) und Zulieferer nicht selten bereits genutzte kostenintensive Serienwerkzeuge durch neue Werkzeuge ersetz werden müssen. Um unnötige hierdurch entstehende Kosten zu vermeiden, bedarf es einer Vorverlagerung von Änderungen weit vor den Serienanlauf sowie einer rascheren Umsetzung unvermeidbarer Änderungen. Der Änderungsklassifikation wird in diesem Zusammenhang ein enormes, bislang jedoch unerschlossenes Potenzial beigemessen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 15-19