Ein ganzheitlicher aktiver Ansatz zum Schutz gegen Produktpiraterie

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe24. Jahrgang, 2008, Ausgabe 6, Seite 11-14
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Abstract

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist als technologie- und exportorientierte Volkswirtschaft besonders betroffen und gefährdet von Produktpiraterie. Durch die zunehmende Globalisierung und den daraus resultierenden aufwändigeren oder zum Teil nicht bestehenden Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung greifen etablierte Schutzmethoden regelmäßig zu kurz. Es besteht daher die unternehmerische Forderung nach neuen Strategien und Maßnahmen zum Schutz gegen Produktpiraterie. In diesem Beitrag soll das Konzept eines Kopierschutzes aus der systematischen Kombination einer frühen technologischen Implementierung, aus kontrollierten inter- und intraorganisationalen Wissens- und Datenflüssen sowie einer Reihe aufbau- und ablauforganisatorischer Maßnahmen zur Minimierung des Risikos von Know-how-Abflüssen jedweder Art vorgestellt werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die Wertschöpfungskette über die Unternehmensgrenzen hinaus.

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Potenziale: Produktpiraterie