{"id":94955,"date":"2023-10-15T12:00:00","date_gmt":"2023-10-15T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/industry-science.com\/?post_type=article&#038;p=94955"},"modified":"2025-08-11T13:52:30","modified_gmt":"2025-08-11T11:52:30","slug":"energiedatenmanagement-digitalen-zwilling","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/energiedatenmanagement-digitalen-zwilling\/","title":{"rendered":"Vom Energiedatenmanagement zum Digitalen Zwilling"},"content":{"rendered":"\n<p>Industrie und Unternehmen kommen dem wachsenden Bewusstsein der Gesellschaft f\u00fcr umweltfreundliche Prozesse und einer steigenden Nachfrage nach ressourcenschonenden Produkten immer weiter nach. Nationale sowie internationale Beschl\u00fcsse und Vorhaben wie die Agenda 2030 seitens der UN, der Green Deal, die Right-to-Repair Initiative der EU sowie das Klimaschutzprogramm der deutschen Bundesregierung richten die gesellschaftlichen und politischen Interessen auf eine nachhaltige Wirtschaft aus.<\/p>\n\n<p>Das Right-to-Repair legt eine Verl\u00e4ngerung der Nutzung von Produkten sowie eine anschlie\u00dfende Einbringung der Ressourcen in die Kreislaufwirtschaft nahe [1]. Um dies etablieren zu k\u00f6nnen, ist fundiertes Wissen \u00fcber die Zusammensetzung der Produkte und etwaige Schadstoffe notwendig.Neben den direkten Informationen \u00fcber das Produkt k\u00f6nnen auch Informationen des Herstellungsprozesses und Entsorgungshinweise damit verkn\u00fcpft werden.<\/p>\n\n<p>So k\u00f6nnen Unternehmen in einem digitalen Produktpass CO\u2082-Emissionen ausweisen, welche aktuell als Hauptindikator f\u00fcr die Klimaneutralit\u00e4t eines Unternehmens herangezogen werden [2]. Eine pr\u00e4zise, produktscharfe Zuordnung der Emissionen ist f\u00fcr Dienstleistungsbetriebe jedoch eine Herausforderung, da diese keine Produkte herstellen, die zur Verf\u00fcgung gestellten Dienstleistungen dennoch CO\u2082-Emissionen verursachen [2]. Der digitale Produktpass wird somit mit dem Prozesspass erg\u00e4nzt, um spezifische Daten den Produkten, welche den Prozess durchlaufen, zuordnen zu k\u00f6nnen, statt Pauschalbetr\u00e4ge zu verwenden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der digitale Prozesspass<\/h2>\n\n<p>An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt \u201eOekoProOf &#8211; Intelligente oekonomische &amp; oekologische Ressourceneffizienzsteuerung mittels Digitalem Prozesspass im Kontext sektor\u00fcbergreifender Anforderungen am Beispiel der abw\u00e4rmeintensiven Oberfl\u00e4chentechnik\u201c an. In der involvierten H\u00e4rterei wird ein IT-System zur Verarbeitung von Energiedaten und Ressourcenbedarfen der Prozesse aufgebaut. <\/p>\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"492\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1.jpg\" alt=\"Darstellung der Definitionen verschiedener digitaler Abbildungen\" class=\"wp-image-99851\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1.jpg 1000w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-510x251.jpg 510w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-64x31.jpg 64w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-762x375.jpg 762w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-768x378.jpg 768w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-764x376.jpg 764w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-1-514x253.jpg 514w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Bild 1: Darstellung der Definitionen verschiedener digitaler Abbildungen. Der Unterschied wird in den Automatisierungsstufen der Datenstr\u00f6me deutlich. Der digitale Schatten verf\u00fcgt im Direktvergleich zum digitalen Zwilling keine automatisierte Datenverbindung zum physischen Objekt und somit keine direkte Einflussnahme. (Nachbildung nach [3]).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>Dieses digitale Abbild wertet f\u00fcr den digitalen Prozesspass die Rohdaten bzw. die CO\u2082-Emissionen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette aus und speist diesen damit. Dadurch sollen dem Kunden mehr Informationen \u00fcber den \u00f6kologischen Einfluss des Produkts zu Verf\u00fcgung gestellt werden. Zus\u00e4tzlich hilft der digitale Prozesspass Unternehmen durch Aufzeigen der Emissionen dabei, die eigenen CO\u2082-Emissionen zu minimieren und langfristig eine klimaneutrale Produktion zu etablieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitale Abbildungen und Modellierungsarten<\/h2>\n\n<p>Unter den Begriff des digitalen Abbilds fallen in der Regel die drei Modelle digitaler Zwilling (DZ), digitaler Schatten (DS) und digitales Modell (DM) [3]. Diese Begriffe, insbesondere der des DZ werden h\u00e4ufiger als Synonym f\u00fcreinander verwendet [3], da eine einheitliche Definition bzw. Standardisierung der Begriffe fehlt [3, 4]. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist dies auf die Gro\u00dfzahl der Einsatzgebiete [5], sodass die Definitionen auf den individuellen Fall angepasst werden [6]. Van der Walk u. a. [6] beschreibt diesen als Spiegelbild des physikalischen Objekts mit mehreren Dateninputs, Datenver- und -bearbeitung sowie einem bidirektionalen Austausch zwischen physischem und digitalem Objekt. Nach Kritzinger u. a. [3] werden drei Komponenten f\u00fcr ein digitales Abbild ben\u00f6tigt, das physische Objekt, digitale Objekt und die Verbindung f\u00fcr den Datenaustausch.<\/p>\n\n<p>Zur Unterscheidung der Begrifflichkeiten wird die Automation des Datenaustausches herangezogen. Liegt ohne Automation des Datenflusses ein digitales Modell vor und existiert ein einseitiger Datenfluss zum digitalen Objekt, handelt es sich um einen DS und bei vollst\u00e4ndiger Automation um einen DZ, wie in Bild 1 dargestellt.<\/p>\n\n<p>Die verschiedenen digitalen Abbilder bauen somit aufeinander auf. Dies erm\u00f6glicht ein sp\u00e4teres Up- oder Downgrade, abh\u00e4ngig davon, inwieweit Produktionsprozesse automatisiert und die Digitalisierung integriert werden sollen. Der bidirektionale Datenaustausch des DZ stellt eine direkte Einflussnahme auf Teilbereiche der Prozesse dar. Die nachtr\u00e4gliche vollst\u00e4ndige Integration kann bei bereits etablierten und sensiblen Fertigungsprozessen zu Problemen f\u00fchren. Im Projekt OekoProOf wird die Integration eines DS angestrebt, ohne direkte Einflussnahme der Prozesse.<\/p>\n\n<p>Weiterhin kann das direkte Entscheidungskriterium, wie der momentane hohe PV-Ertrag, zwar zu einer hohen Optimierung der Emissionen f\u00fchren, jedoch auch zu einer deutlichen Erh\u00f6hung der Komplexit\u00e4t im Prozessmanagement. Andere Anlagen lassen sich aufgrund der fehlenden Automatisierung nicht ohne hohen finanziellen Aufwand digitalisieren. Die Vorteile des DS liegen hier in der prozesssicheren Digitalisierung, die neben dem Prozesspass oder einer Lastvorhersage auch Handlungsempfehlungen f\u00fcr die Bedienenden oder das Prozessmanagement zur Verf\u00fcgung stellen kann. Bei vollautomatisiert oder von Hand bedienten Anlagen ist eine Empfehlung des DS einfacher und risiko\u00e4rmer zu implementieren. Nachteilig ist, dass die Einflussnahme manuell durch die Mitarbeitenden erfolgen muss.<\/p>\n\n<p>Neben der Definition des zu w\u00e4hlenden Abbilds kann sich dem gleichen Problem von unterschiedlicher Seite gen\u00e4hert werden. Auch hier unterscheiden sich die in Betracht gezogenen Modelle abh\u00e4ngig vom individuellen Fall. Vereinfacht lassen sich die Modelle nach Segovia u. a. [7] oder auch Rasheed u. a. [8] in vier Obergruppen einteilen. Neben der Gruppe \u201esonstige Modelle\u201c fassen sie darunter:<\/p>\n\n<p><strong>Physikalische Modelle:<\/strong> Geometrische, physische und Regelungs- bzw. Verhaltensmodelle lassen sich in den physikalischen Modellen zusammenfassen, da hier die Modellierung \u00fcberwiegend durch physikalische Eigenschaften und Verhaltensweisen gepr\u00e4gt ist. Allerdings ist hier mit einer hohen Komplexit\u00e4t zu rechnen [7, 8], da alle physikalischen Reaktionen aufeinander abgebildet werden m\u00fcssen. Dies f\u00fchrt auch dazu, dass das Fehlerrisiko steigt.<\/p>\n\n<p><strong>Datenabh\u00e4ngige Modelle:<\/strong> Im Gegensatz dazu stellen die datenabh\u00e4ngigen Modelle, zu denen auch die Big-Data-Modelle z\u00e4hlen, eine M\u00f6glichkeit dar, mit einer reduzierten Komplexit\u00e4t das physische Objekt zu modellieren [7, 8]. Die Modelle basieren auf Datenbanken und Algorithmen, die beispielsweise \u00fcber Machine Learning die gemessenen Daten auswerten [7, 8].<\/p>\n\n<p><strong>Hybride Modelle:<\/strong> Hybride Ans\u00e4tze versuchen die besten Eigenschaften des datenbasierten Modells mit dem physikalischen Modell zu verkn\u00fcpfen [7, 8]. So kann beispielsweise die hohe Geschwindigkeit, welche aus der geringen Komplexit\u00e4t des datenbasierten Modells resultiert, mit der Datentiefe des physikalischen Objekts verkn\u00fcpft werden [7, 8].<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der digitale Schatten im \u00adEnergiedatenmanagement<\/h2>\n\n<p>F\u00fcr energieintensive Unternehmen, wie die im Projekt betrachtete H\u00e4rterei, hat die zu bereitstellende Prozessw\u00e4rme mit 66,7 Prozent (465,28 Terawattstunden) [9] den gr\u00f6\u00dften Energieanteil. Um W\u00e4rmestr\u00f6me physikalisch korrekt zu modellieren, werden anlagenspezifische Berechnungen, dreidimensionale Modelle und zus\u00e4tzliche Sensoren f\u00fcr Temperatur, Druck oder Flie\u00dfgeschwindigkeit ben\u00f6tigt. Auch wenn eine erh\u00f6hte Informationstiefe bei der Optimierung von Energieineffizienzen von Vorteil ist, so \u00fcberwiegen die Nachteile des physikalischen Modells.<\/p>\n\n<p>Daher wird im Fall von OekoProOf ein datenbasierter Ansatz verfolgt, in dem anhand der reellen Verbrauchsdaten ein digitales Abbild geschaffen wird, das die Simulation zuk\u00fcnftiger Chargen und Produkte erm\u00f6glicht. Die f\u00fcr die Entwicklung eines datenbasierten DS ben\u00f6tigten Daten werden gr\u00f6\u00dftenteils in den Systemen f\u00fcr Warenwirtschaft (WWS) und dem Energiedatenmanagementsystem erfasst. Weitere Datenquellen sind Anlagensteuerungen und vereinzelte Z\u00e4hler, Sensoren oder auch Messdaten der Versorgungsbetriebe.<\/p>\n\n<p>Die Daten m\u00fcssen zun\u00e4chst manuell gesichtet und auf ihre Qualit\u00e4t (Dateng\u00fcte, Fehlstellen sowie weitere Auff\u00e4lligkeiten) untersucht werden. Daraus werden im Baukastenprinzip die Fehlererkennungsalgorithmen entwickelt und die Grenzen grob festgelegt. Aufgrund der unterschiedlichen Datenquellen und Formatierungen ist die Implementierung in eine eigene Datenbank trotz der zu vermeidenden Doppelstruktur notwendig. Die Datenbank wird f\u00fcr den DS und den Prozesspass gemeinsam genutzt, wodurch eine Kommunikation der beiden Systeme einfach gestaltet werden kann. Mittels einer API werden die notwendigen Daten aus dem EDMS und dem WWS abgerufen und verarbeitet. Dies wird im Grundflie\u00dfschema in Bild 2 veranschaulicht. Die gestrichelten Linien zeigen die Erweiterung um den DS und Prozesspass.<\/p>\n\n<p>Mit dem Eingang und der anschlie\u00dfenden Planung werden f\u00fcr jeden Auftrag, je nach Gr\u00f6\u00dfe, Chargennummern vergeben. Mit diesen werden im WWS notwendige Prozesse sowie Start- bzw. Endzeit der Prozesse verkn\u00fcpft. Die Energiedaten werden mit Zeitstempel im EDMS erfasst. Das Lastmanagement \u00fcberpr\u00fcft, ob Spitzenlasten \u00fcberschritten werden und greift gegebenenfalls ein. Den Chargen werden \u00fcber ihre Zeit- und Anlagenstempel im DS Verbr\u00e4uche zugeordnet, welche auf Plausibilit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft werden. Anschlie\u00dfend erfolgt eine Berechnung der CO\u2082-Emissionswerte sowie die Weiterleitung der Daten an den Prozesspass, aus dem eine Produktionsempfehlung nach Kundenwunsch (Priorisierung, niedrige Emissionen etc.) an die Prozessplanung gehen soll.<\/p>\n\n<p>Weitere Datenquellen, wie die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen und deren Vorhersage, Lastmanagement, Stromb\u00f6rsenvorhersagen und W\u00e4rme\u00fcbersch\u00fcsse, k\u00f6nnen live in den Schatten eingebunden werden, um sowohl ein Entscheidungskriterium der priorisierten Fertigung zu bieten, als auch tagesaktuelle Emissionswerte f\u00fcr den digitalen Prozesspass bereitzustellen. Die Darstellung der CO\u2082-Emissionswerte im digitalen Prozesspass ist somit dynamisch und kann vom Unternehmen, aber auch vom Kundenwunsch abh\u00e4ngig sein.<\/p>\n\n<p>Der Aufbau und die Aufgaben des OekoProOf DS umfassen die folgenden Arbeitsschritte:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schnittstellenprogrammierung und Datensammlung<\/li>\n\n\n\n<li>Datenanalyse und Qualit\u00e4tssicherung<\/li>\n\n\n\n<li>Zuordnung spezifischer Energie- und Emissionskennwerte zu einzelnen Prozessen, Prozessschritten und Chargen<\/li>\n\n\n\n<li>Vorhersage neuer Fertigungsplanungen<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberwachung der Energiedaten<\/li>\n\n\n\n<li>Daten\u00fcbermittlung an den Prozesspass<\/li>\n\n\n\n<li>Produktionsempfehlung nach Kundenwunsch, Priorisierung und Emissionsdaten<\/li>\n<\/ul>\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"651\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2.jpg\" alt=\"Grundflie&#xDF;schema der Informationen des EnMS und der Erweiterung mit dem DS\" class=\"wp-image-99853\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2.jpg 1000w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2-510x332.jpg 510w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2-64x42.jpg 64w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2-576x375.jpg 576w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2-768x500.jpg 768w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-2-449x292.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Bild 2: Grundflie\u00dfschema der Informationen des EnMS und der Erweiterung mit dem DS. Der DS wird aus den verschiedenen Datenquellen versorgt und berechnet die spezifischen Verbr\u00e4uche und Emissionen. Bidirektional wird lediglich eine Entscheidungsempfehlung an die Prozessplanung weitergegeben.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Use Cases im Projekt OekoProOf<\/h2>\n\n\n\n<p>In der im Forschungsprojekt OekoProOf angestrebten Effizienzsteigerung wird das digitale Abbild als digitaler Schatten eingesetzt. Neben den Prozessparametern k\u00f6nnen der Hochleistungsw\u00e4rmespeicher f\u00fcr die Bereitstellung von Prozessw\u00e4rme und eine Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung als Hebel in der Effizienzsteigerung eingesetzt werden. Die Kopplung mit dem Energiedatenmanagement f\u00fchrt zu Steigerungspotenzialen auf mehreren Ebenen:<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der digitale Prozesspass<\/h2>\n\n<p>Die Verarbeitung der Energiedaten im Energiedatenmanagementsystem f\u00fchrt zu einer chargenscharfen Darstellung der Energie- und Ressourcenverbr\u00e4uche, die im digitalen Prozesspass ausgewiesen werden. Diese Informationen werden dem Kunden auf Wunsch bereitgestellt. Bei Optimierungsw\u00fcnschen wird die n\u00e4chste Ebene relevant.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"631\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1.jpg\" alt=\"Energiebedarfe verschiedener Behandlungskammern\" class=\"wp-image-99857\" style=\"width:401px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1.jpg 1000w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1-510x322.jpg 510w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1-64x40.jpg 64w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1-594x375.jpg 594w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1-768x485.jpg 768w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Blinn_IM-5-23_Bild-3-1-463x292.jpg 463w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Bild 3: Energiebedarfe verschiedener Behandlungskammern. Auf der linken Seite sind Boxplots ohne Ausrei\u00dfer in einer vergr\u00f6\u00dferten Skalierung zu sehen, w\u00e4hrend auf der rechten Seite die Ausrei\u00dfer dargestellt werden. Innerhalb der Boxen sind die n\u00e4chsten 50 % der Werte zum Median. Alle drei Kammern zeigen \u00e4hnliche Streumuster in beiden Skalierungsstufen, wobei Kammer 2 \u00fcber eine geringere Streuung verf\u00fcgt und auch im Mittel \u2013 die rote Linie \u2013 weniger Energie ben\u00f6tigt. Die dargestellten Ausrei\u00dfer sollen vom DS in verschiedenen Meldestufen verarbeitet und gemeldet werden.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Handlungsspielraum und Entscheidungsunterst\u00fctzung<\/h2>\n\n\n\n<p>Mittels der Energiedaten und der Prozesssimulation k\u00f6nnen Emissionsszenarien erstellt und dem Kunden angeboten werden. Der optionale Einsatz von selbsterzeugter erneuerbarer Energie aus der Photovoltaikanlage und der r\u00fcckgewonnenen W\u00e4rmeenergie im Prozessw\u00e4rmespeicher bietet dem Kunden ein Potenzial zur Verringerung der Emissionswerte &#8211; jedoch bei gleichzeitiger Ver\u00e4nderung der Fertigungszeit bzw. Verf\u00fcgbarkeit. Das Abbild kann eine Priorisierungsempfehlung erstellen, um die Ressourceneffizienz f\u00fcr Prozesse zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Effizienzsteigerung in der Produktion<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Simulation von Prozessschritten im digitalen Abbild bietet die M\u00f6glichkeit einer Energieeffizienzoptimierung hinsichtlich Chargengr\u00f6\u00dfe, Reihenfolge und Produktionsanlage. Das Unternehmen kann den Einsatz der Energie- und Stoffstr\u00f6me durch die Darstellung im Energiedatenmanagementsystem und der digitalen Simulation aktiv beeinflussen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Zur Veranschaulichung werden in Bild 3 die Energiebedarfe eines Prozesses f\u00fcr den Betrieb dreier Behandlungskammern verglichen. Die Analyse dient der Feststellung von Ausrei\u00dfern. Die Streuung innerhalb der Boxplots ist auf den gro\u00dfen Betrachtungszeitrahmen und effizienzsteigernde Ma\u00dfnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren. In der finalen Form des DS werden kleinere Zeitr\u00e4ume betrachtet. Ausrei\u00dfer werden gemeldet, um Probleme zu identifizieren und gleichzeitig die Prozessg\u00fcte zu erhalten. Ebenfalls k\u00f6nnen die Auswertungen des DS Analysen ansto\u00dfen, z. B. warum die Kammern 1 und 3 ineffizienter sind als Kammer 2.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Produktpass und Prozesspass f\u00fcr die Digitalisierung<\/h2>\n\n<p>Eine Einf\u00fchrung von effizienzsteigernden Ma\u00dfnahmen ist f\u00fcr alle Unternehmen \u00f6kologisch und \u00f6konomisch sinnvoll. Der Einsatz eines digitalen Abbilds kann eine gro\u00dfe Unterst\u00fctzung sein, um bestimmte Kriterien in den Prozessen zu optimieren, obgleich ein DZ in bereits etablierten Prozessen ein Risiko der Prozessstabilit\u00e4t darstellen kann. Der datenbasierte DS l\u00e4sst sich im Vergleich relativ einfach und gefahrlos, insbesondere f\u00fcr sensible Fertigungssysteme integrieren und bietet bei geringerer Komplexit\u00e4t vergleichbare Resultate bezogen auf das Projekt OekoProOf. Die Digitalisierung betrifft klassische Fertigungsunternehmen wie KMU und ist eine Herausforderung, die im Hinblick auf die Zukunft von produzierenden Unternehmen lohnend ist. Sowohl der digitale Produktpass als auch der digitale Prozesspass sind attraktive einfache M\u00f6glichkeiten, eine Digitalisierung in der Fertigung aufzubauen.<\/p>\n\n<p><em>Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Projekts \u201eOekoProOf &#8211; Intelligente oekonomische &amp; oekologische Ressourceneffizienzsteuerung mittels Digitalem Prozesspass im Kontext sektor\u00fcbergreifender Anforderungen am Beispiel der abw\u00e4rmeintensiven Oberfl\u00e4chentechnik\u201c, das vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz gef\u00f6rdert wird. Schl\u00fcsselw\u00f6rter: Ressourceneffizienz, energieeffiziente Produktion, digitaler Zwilling, digitaler Produktpass, digitaler Prozesspass, Energiedatenmanagement<\/em><\/p>\n<hr><div class=\"gito-pub-content-bibliography\"><h2>Bibliography <\/h2>[1] Europ\u00e4ische Kommission: Proposal for a Directive on common rules promoting the repair of goods. URL: https:\/\/commission.europa.eu\/document\/afb20917-5a6c-4d87-9d89-666b2b775aa1_en, Abrufdatum 27.04.2023.\r<br>[2] Alt, S.; August-Wilhelm Scheer Institut: Der digitale Produktpass. Ein prozessbezogener CO2-Ausweis f\u00fcr eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. In: IM+io Best &amp; Next Practices aus Digitalisierung | Management | Wissenschaft 37 (2022) 1, S. 50-53.\r<br>[3] Kritzinger, W.; Karner, M.; Traar, G.; Henjes, J.; Sihn, W.: Digital Twin in manufacturing: A categorical literature review and classification. In: IFAC-PapersOnLine 51 (2018) 11, S. 1016-1022.\r<br>[4] Mihai, S.; Yaqoob, M.; Hung, D. V.; Davis, W.; Towakel, P.; Raza, M.; Ka- ramanoglu, M.; Barn, B.; Shetve, D.; Prasad, R. V.; Venkataraman, H.; Trestian, R.; Nguyen, H. X.: Digital Twins: A Survey on Enabling Technologies, Challenges, Trends and Future Prospects. In: IEEE Commu- nications Surveys &amp; Tutorials 24 (2022) 4, S. 2255-2291.\r<br>[5] Wagner, R.; Schleich, B.; Haefner, B.; Kuhnle, A.; Wartzack, S.; Lanza, G.: Challenges and Potentials of Digital Twins and Industry 4.0 in Product Design and Production for High Performance Products. In: Procedia CIRP 84 (2019), S. 88-93.\r<br>[6] van der Valk, H.; Ha\u00dfe, H.; M\u00f6ller, F.; Otto, B.: Archetypes of Digital Twins. In: Business &amp; Information Systems Engineering 64 (2022) 3, S. 375-391.\r<br>[7] Segovia, M.; Garcia-Alfaro, J.: Design, Modeling and Implementation of Digital Twins. In: Sensors (Basel, Switzerland) 22 (2022) 14.\r<br>[8] Rasheed, A.; San, O.; Kvamsdal, T.: Digital Twin: Values, Challenges and Enablers From a Modeling Perspective. In: IEEE Access 8 (2020), S. 21980-22012.\r<br>[9] Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz: Energieeffizienz in Zahlen. Entwicklungen und Trends in Deutschland 2021. URL: www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/ Publikationen\/Energie\/energieeffizienz-in-zahlen-entwicklungen-und-trends-in-deutschland-2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6, Abrufdatum 12.04.2023.<\/div><div id=\"download-section\" class=\"gito-pub-download-section\" style=\"text-align:center;margin:20px;\"><h2>Your downloads<\/h2><button style=\"font-size:14px;margin-right:15px;\" class=\"button gito-pub-cpt-download-button\" data-postid=\"94955\" data-userid =\"0\" data-filename=\"IM_05-2023-Brinkmann.pdf\"><span style=\"margin-top:5px !important;\" class=\"dashicons dashicons-download\"><\/span>&nbsp;&nbsp;PDF<\/button><\/div><br>Potentials: <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/potentials\/resource-efficiency\/\">Resource Efficiency<\/a><\/span> <div class=\"gito-pub-tags-social-share\" style=\"display:flex;justify-content:space-between;\"><div>Tags: <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/digital-product-passport\/\">digital product passport<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/digital-twin\/\">digital twin<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/digitaler-zwilling-en\/\">digitaler Zwilling<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/digitaler-zwilling\/\">digitaler Zwilling<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/energy-intense-industry\/\">energy intense industry<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/energy-management\/\">energy management<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/resource-efficiency\/\">resource efficiency<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/ressourceneffizienz-en\/\">Ressourceneffizienz<\/a><\/span> <\/div><div><div class=\"social-icons share-icons share-row relative\" ><a href=\"whatsapp:\/\/send?text=Vom%20Energiedatenmanagement%20zum%20Digitalen%20Zwilling - https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/energiedatenmanagement-digitalen-zwilling\/\" data-action=\"share\/whatsapp\/share\" class=\"icon button circle is-outline tooltip whatsapp show-for-medium\" title=\"Share on WhatsApp\" aria-label=\"Share on WhatsApp\"><i class=\"icon-whatsapp\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/energiedatenmanagement-digitalen-zwilling\/\" data-label=\"Facebook\" onclick=\"window.open(this.href,this.title,'width=500,height=500,top=300px,left=300px'); 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This article demonstrates how interactive serious games on a multitouch table can help make connections tangible and comprehensible. The games and the table were used in various conversational contexts. These are presented here in three case vignettes based on participant observation of the different applications, as well as situated and shared reflection. The vignettes demonstrate how interaction can trigger epistemic processes, enable shifts in perspective, and foster collective thinking, all of which are necessary for shaping the future of society as a whole.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 2 | Pages 62-69<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/learning-module-sustainable\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-196x180.webp\" alt=\"Industrial Transformation via a Machining Learning Factory\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Industrial Transformation via a Machining Learning Factory\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Industrial Transformation via a Machining Learning Factory<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">A learning module to foster competencies for a sustainability-driven transformation<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/oskay-ozen\/\">Oskay Ozen<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-5566-6633\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/victoria-breidling\/\">Victoria Breidling<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0000-0384-4813\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/stefan-seyfried\/\">Stefan Seyfried<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-8278-0212\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/matthias-weigold\/\">Matthias Weigold<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-7820-8544\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     Sustainability-enhancing transformation processes are necessary in all sectors if we are to remain within planetary boundaries. This also applies to the industrial sector as a significant emitter of greenhouse gases. Employees need new competencies to master this complex task of industrial transformation. These range from CO2 equivalents accounting to the development and evaluation of transformation scenarios, including technical measures. The learning module developed here addresses these competency requirements and uses the example of the ETA factory to show how a competency-oriented learning module for industrial transformation can be structured. It essentially comprises four phases: data collection and CO2 equivalents accounting, cause analysis, development of measures and evaluation of measures.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | Edition 2 | Pages 38-47 | DOI <a style=\"font-weight:bold !important;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.30844\/I4SE.26.2.38\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.30844\/I4SE.26.2.38<\/a><\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/digital-twins-production-logistics\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_1784362718_Andrey-Popov-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_1784362718_Andrey-Popov-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_1784362718_Andrey-Popov-196x180.webp\" alt=\"Experiencing Digital Twins in Production and Logistics\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Experiencing Digital Twins in Production and Logistics\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Experiencing Digital Twins in Production and Logistics<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">The fischertechnik\u00ae Learning Factory 4.0 as a development platform for possible expansion stages<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/deike-gliem\/\">Deike Gliem<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-8098-334X\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/sigrid-wenzel\/\">Sigrid Wenzel<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-9594-1839\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/jan-schickram\/\">Jan Schickram<\/a>, <a href=\"\/authors\/tareq-albeesh\/\">Tareq Albeesh<\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     The fischertechnik\u00ae Learning Factory 4.0 has proven to be a suitable experimental environment for testing digital twins. Depending on the targeted maturity stage, the functions of a digital twin range from status monitoring and forecasting to the operational control of production and logistics systems. To systematically classify these functions, this article presents a maturity model that serves as a framework for the development of a digital twin. Building on this, selected use cases are implemented in a test and development environment based on a system architecture with multi-layered logic structure. These initial implementations serve to highlight application purposes, relevant methods, and typical challenges and potentials in the transfer to real factory environments.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | Edition 2 | Pages 30-37 | DOI <a style=\"font-weight:bold !important;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.30844\/I4SE.26.2.30\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.30844\/I4SE.26.2.30<\/a><\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/has-the-time-come-for-an-energy-revolution-in-intralogistics\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/doerm-640x325.jpg\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/doerm-196x180.jpg\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/doerm-196x180.jpg\" alt=\"Has the Time Come for an Energy Revolution in Intralogistics?\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Has the Time Come for an Energy Revolution in Intralogistics?\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Has the Time Come for an Energy Revolution in Intralogistics?<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">The current status of hydrogen fuel cell-powered MHE<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/gustav-boesehans\/\">Gustav B\u00f6sehans<\/a>, <a href=\"\/authors\/joseph-w-doermann-en\/\">Joseph W. D\u00f6rmann<\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-abo-sign gito-pub-login-register-link\" data-targetabo=\"expert\" data-targeturl=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/has-the-time-come-for-an-energy-revolution-in-intralogistics\/\" title=\"please login or register - content can only be read in its entirety with a subscription  expert\">\n\t\t\t                         <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/plugins\/gito-publisher\/img\/i4s-login.png\">\n\t\t\t                      <\/div>Hydrogen fuel cells promise to be a sustainable alternative to fossil fuel or battery-electric material handling equipment (MHE) in various production or warehouse contexts. Short refuelling times, an absence of carbon emissions, and constant power input put fuel cell-powered MHE at an advantage in high-intensity work environments. However, various barriers to the adoption of fuel cells remain, including considerations surrounding cost and efficiency.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 41 | 2025 | Edition 6 | Pages 74-80<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/loam-construction-wooden-shelving\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AdobeStock_1209835783_andov-copie-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AdobeStock_1209835783_andov-copie-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/AdobeStock_1209835783_andov-copie-196x180.webp\" alt=\"Loam Construction and Wooden Shelving\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Loam Construction and Wooden Shelving\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Loam Construction and Wooden Shelving<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">A contribution to sustainability in warehouse logistics<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/viviano-de-giacomo\/\">Viviano De Giacomo<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0009-4070-9499\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/nathalie-fritsch\/\">Nathalie Fritsch<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0007-9857-5898\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/jakob-kennert\/\">Jakob Kennert<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0007-8246-6443\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/dieter-uckelmann\/\">Dieter Uckelmann<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-7657-3292\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-abo-sign gito-pub-login-register-link\" data-targetabo=\"expert\" data-targeturl=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/loam-construction-wooden-shelving\/\" title=\"please login or register - content can only be read in its entirety with a subscription  expert\">\n\t\t\t                         <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/plugins\/gito-publisher\/img\/i4s-login.png\">\n\t\t\t                      <\/div>This study examines the contribution of natural building materials, in particular loam and wood, to the sustainable development of logistics infrastructure, assessing ecological, economic, and technical dimensions across the entire life cycle. Potentials, restrictions, and supportive framework conditions are identified based on literature analyses and expert interviews. Wood proves to be technically mature and ecologically advantageous, especially in high rack construction, while loam offers high potential for energy- and resource-efficient construction. The study concludes with recommendations for research, policy, and practice to establish circular construction methods in logistics.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 41 | Edition 6 | Pages 82-89<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/instructional-system\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Kostolani_Beitragsbild-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Kostolani_Beitragsbild-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Kostolani_Beitragsbild-196x180.webp\" alt=\"The Bias of \u201cInstructional Systems for the Disabled\u201d\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"The Bias of \u201cInstructional Systems for the Disabled\u201d\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">The Bias of \u201cInstructional Systems for the Disabled\u201d<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">Ethnographic insights from deploying augmented reality in a sheltered workshop<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/david-kostolani\/\">David Kostolani<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0006-7168-9011\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/annemarie-ploss\/\">Annemarie Ploss<\/a>, <a href=\"\/authors\/sebastian-schlund\/\">Sebastian Schlund<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-8142-0255\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     The rehumanization of industrial work has emerged as a key focus in Industry 4.0 research, emphasizing the empowerment of human workers amidst advancing automation. Within this re-search, supporting workers with disabilities through digital assistance technologies serves as a prime example of a human-centric approach to industrial engineering. These technologies often claim to enhance productivity, which aims to promote the integration of workers with disabili-ties in industrial roles. But can they genuinely improve their work experience? This ethnograph-ic study presents insights from two years of developing and deploying augmented reality in a sheltered woodworking workshop. Over this period, we engaged in conversations and facilitat-ed over 30 technology sessions with workers with diverse disabilities. Our experiences chal-lenge the narrative of industrial research, in particular with digital instructional systems serving as \u201cenabler technology\u201d to help them work \u201cbetter.\u201d ...                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 41 | 2025 | Edition 5 | Pages 102-110 | DOI <a style=\"font-weight:bold !important;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.30844\/I4SE.25.5.102\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.30844\/I4SE.25.5.102<\/a><\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n<\/div>\n<!-- GITO_PUB_POST end flex-container -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedingt durch globale Entwicklungen hinsichtlich der Preise und Versorgungssicherheit im Energiesektor stehen besonders energieintensive Unternehmen vor gro\u00dfen Herausforderungen. Zus\u00e4tzlich fordern Kunden mehr Informationen \u00fcber Energiekennzahlen und CO\u2082-Emissionen sowie ressourcenschonendere Prozesse. Mit einer energiedatenbasierten Simulationsmethode werden die Ressourceninformationen direkt aus dem Energiedatenmanagementsystem (EDMS) extrahiert und weiterverarbeitet. Hierbei werden sowohl aktuelle als auch stetig aktualisierte historische Daten verwendet, die automatisiert abgeglichen werden. Die digitale Abbildung der vorhandenen Prozesse ist lediglich auf Seiten der Energiedaten notwendig, ohne die technischen Prozesse in ihrer G\u00e4nze analysieren zu m\u00fcssen. Mit dem so erstellten energetischen digitalen Schatten lassen sich Energiebedarfe f\u00fcr bevorstehende Produktionen und Produkte simulieren und k\u00f6nnen durch automatisierte Vorschl\u00e4ge in der Produktionsplanung positiv beeinflusst werden. Weiterhin f\u00fchrt das Abbild zu einem chargen- und produktscharfen Ressourcenpass f\u00fcr den Kunden. Die Ankn\u00fcpfung an das EDMS unterst\u00fctzt das lokale EnMS durch die Bereitstellung von stetig \u00fcberwachten Energiekennzahlen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":95771,"menu_order":0,"template":"","categories":[79167,4713,79168,79298],"tags":[78956,75884,79631,75880,78957,73169,72436,79303],"product_cat":[],"topic":[67838,68267],"technology":[67717],"knowhow":[],"industry":[],"writer":[83662,83180,83661,83663],"content-type":[],"potential":[69462],"solution":[],"glossary":[],"class_list":{"0":"post-94955","1":"article","2":"type-article","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"category-design-en","7":"category-translate","8":"category-translate-en","9":"category-typeset","10":"tag-digital-product-passport","11":"tag-digital-twin","12":"tag-digitaler-zwilling-en","13":"tag-digitaler-zwilling","14":"tag-energy-intense-industry","15":"tag-energy-management","16":"tag-resource-efficiency","17":"tag-ressourceneffizienz-en","18":"topic-digital-twin","19":"topic-sustainability","20":"technology-simulation-en","21":"writer-alexander-blinn-en","22":"writer-henrik-te-heesen-en","23":"writer-joachim-brinkmann-en","24":"writer-julius-herzog-en","25":"potential-resource-efficiency","26":"product","27":"first","28":"instock","29":"downloadable","30":"virtual","31":"sold-individually","32":"taxable","33":"purchasable","34":"product-type-article"},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788.jpg",1400,788,false],"thumbnail":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-666x375.jpg",666,375,true],"medium_large":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-768x432.jpg",768,432,true],"large":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-1024x576.jpg",1020,574,true],"front-page-entry":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-1032x320.jpg",1032,320,true],"post-entry":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-764x376.jpg",764,376,true],"post-teaser":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-392x320.jpg",392,320,true],"post-teaser-mobile":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-608x496.jpg",608,496,true],"post-custom-size":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-640x325.jpg",640,325,true],"whitepaper-teaser":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-274x376.jpg",274,376,true],"card-big":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-514x292.jpg",514,292,true],"card-portrait":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-320x440.jpg",320,440,true],"card-big-company":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-514x289.jpg",514,289,true],"gp-listing":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-196x180.jpg",196,180,true],"1536x1536":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788.jpg",1400,788,false],"2048x2048":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788.jpg",1400,788,false],"woocommerce_thumbnail":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-510x510.jpg",510,510,true],"woocommerce_single":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-510x287.jpg",510,287,true],"woocommerce_gallery_thumbnail":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-100x100.jpg",100,100,true],"dgwt-wcas-product-suggestion":["https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IM_05-2023-Brinkmann-1400x788-64x36.jpg",64,36,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"Florian Goldmann","author_link":"https:\/\/industry-science.com\/en\/author\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Bedingt durch globale Entwicklungen hinsichtlich der Preise und Versorgungssicherheit im Energiesektor stehen besonders energieintensive Unternehmen vor gro\u00dfen Herausforderungen. 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