{"id":93923,"date":"2020-08-15T12:00:00","date_gmt":"2020-08-15T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/industry-science.com\/?post_type=article&#038;p=93923"},"modified":"2024-04-16T16:32:13","modified_gmt":"2024-04-16T14:32:13","slug":"digital-integration-in-individualized-production-harmonizing-complex-production-and-logistics-processes-using-mobile-apps","status":"publish","type":"article","link":"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/digital-integration-in-individualized-production-harmonizing-complex-production-and-logistics-processes-using-mobile-apps\/","title":{"rendered":"Digital Integration in Individualized Production"},"content":{"rendered":"\n<p>Initiativen zur Digitalisierung der Produktion sto\u00dfen in der Praxis oftmals auf Widerst\u00e4nde der Mitarbeitenden, wof\u00fcr es viele Gr\u00fcnde geben kann [1]. Sehr h\u00e4ufig sind diese auf Beharrungstendenzen, auf mangelnde Kommunikation und Compliance-Vorgaben sowie ungen\u00fcgendes Technologie- und Change-Management zur\u00fcckzuf\u00fchren [1, 2]; aber auch fehlende technische Kenntnisse und damit einhergehende operative Schwierigkeiten k\u00f6nnen Digitalisierungsprojekte gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit zur Minimierung dieser Risiken, die branchenunabh\u00e4ngig breit eingesetzt werden kann, stellen einfache Anwendungen (Apps) auf mobilen Endger\u00e4ten (wie bspw. Smartphones und Tablets) dar, mit denen die meisten Mitarbeitenden ohnehin durch regelm\u00e4\u00dfige Nutzung vertraut sind. Spezielle Produktions- und Logistik-Apps k\u00f6nnen daher einen wichtigen Baustein in der Digitalisierungsstrategie von Unternehmen darstellen und bei der Verzahnung der Teilprozesse von Produktion und Logistik Medienbr\u00fcche verhindern.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Individualisierung als Paradigma<\/h2>\n\n<p>ie digitale Transformation ist f\u00fcr Unternehmen unausweichlich, unumkehrbar, ungeheuer schnell und mit Unsicherheit behaftet [3]. Somit kann sie als essenziell f\u00fcr den Fortbestand von Firmen bezeichnet werden. Dies liegt an den Strukturen und Prozessen der Endkunden, egal ob im B2B- oder B2C-Umfeld, die einen schnellen, integrierten und kundenindividuellen Service erwarten. Auf Produktebene spielt die Individualisierung als Differenzierungsmerkmal ebenfalls eine gro\u00dfe Rolle. Gro\u00dfe Industriebetriebe haben spezielle Anforderungen f\u00fcr die Integration neuer Maschinen in ihre Fabrik, die in einem Standard oft nicht abgedeckt werden k\u00f6nnen. Hier ist die Modifizierbarkeit der Produkte in der Regel kein Wettbewerbsvorteil, sondern ist schlicht die Voraussetzung, um \u00fcberhaupt am Markt erfolgreich zu sein.<\/p>\n\n<p>Allerdings sorgt der Preisdruck, insbesondere durch eine hohe Preistransparenz und die verst\u00e4rkte Preissensibilit\u00e4t der Kunden daf\u00fcr, dass individuelle Produkte oft nicht teurer sein d\u00fcrfen als Massenware. Das stellt Unternehmen vor gro\u00dfe Herausforderungen, da so die Fixkostendegression erschwert wird [4]. Es resultiert das Paradigma der Massen-Anpassung von Produkten oder auch Massen-Individualisierung [5]. Zudem gibt es seitens der technologischen Entwicklung einen \u00c4nderungsimpuls, da viele Technologien an Reife gewonnen haben und gleichzeitig die Implementierungskosten gefallen sind. Somit werden diese Technologien f\u00fcr Unternehmen interessanter, die sich wiederum durch den gezielten Technologieeinsatz signifikante Effizienzvorteile verschaffen k\u00f6nnen, wodurch ein Sog-Effekt entsteht [6].<\/p>\n\n<p>In der Produktionswirtschaft ist neben dem Schlagwort der digitalen Transformation ebenfalls das Schlagwort Industrie 4.0 kennzeichnend f\u00fcr diesen Technologie-push und Anwender-pull [6]. Ma\u00dfgebliche Technologien, die zu dieser Entwicklung beitragen, sind das Internet der Dinge (IoT &#8211; Internet of Things), Cyber-Physische Systeme und Big Data bzw. Data-Analytics [7]. Aber auch mobile Endger\u00e4te, wie Smartphones und Datenbrillen oder soziale Netzwerke geh\u00f6ren zu dieser Entwicklung, da sie neue Interaktionsformen zwischen Menschen \u00fcber und mit neuen Technologien erm\u00f6glichen [8]. Die Nutzung solcher Technologien dringt daher auch immer mehr in den Fokus von Anbietern von Maschinen und Anlagen, um die steigende Komplexit\u00e4t von Produktion und Logistik bei steigender Variantenvielfalt beherrschbar zu machen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Variantenvielfalt in Produktion und Logistik abbilden<\/h2>\n\n<p>Die meisten der neuen Technologien haben gemeinsam, dass sie Medienbr\u00fcche \u00fcberwinden, also verhindern, dass zwischen digitalen und analogen Informationen gewechselt werden muss. So werden Prozesse effizienter gestaltet, Standard-Aufgaben automatisiert und der Mensch muss durch diese Autonomisierung nur noch bei Soll-Ist-Abweichungen selbst einschreiten [6]. Auch erm\u00f6glichen neue Mensch-Technik-Interaktionen es, Prozesse intuitiver zu gestalten und damit Fehler zu verhindern.<\/p>\n\n<p>Um mit den eigenen Produkten diese Vorteile zu nutzen, werden auch Maschinen- und Anlagenbauer zunehmend zu IT-Unternehmen. So k\u00f6nnen sich Anbieter einen Marktvorteil verschaffen, indem sie entsprechende Komplement\u00e4r-Software f\u00fcr ihre Maschinen zur Verf\u00fcgung stellen, um so den Kunden in der Nutzung zu unterst\u00fctzen und somit zus\u00e4tzlich \u00fcber einen erweiterten Support zur Kundenzufriedenheit beitragen [9]. Sowohl die Entwicklung eigener Plattformen, als auch die Unterst\u00fctzung offener Standards anderer Hersteller, wie bspw. Siemens MindSphere als IoT-Betriebssystem, sind g\u00e4ngige Ans\u00e4tze, die als langfristige, strategische Entscheidung zu verstehen sind.<\/p>\n\n<p>Digitale Technologien wie das IoT tragen dazu bei, dass Unternehmen kundenindividuelle Produkte zu Massenproduktionspreisen herstellen k\u00f6nnen. Der reine Fokus auf Industrie 4.0 in der Produktion greift jedoch zu kurz, sind es doch vor allem die logistischen Prozesse, die eine Integration erst erm\u00f6glichen [10, 11]. Ein Zusammenspiel muss harmonisch ineinandergreifen, da ansonsten die Fehlerquellen aus der Produktion lediglich in die Logistik verlagert werden oder andersherum und so bspw. Lieferzeiten nicht eingehalten, oder die Produktqualit\u00e4t nicht erreicht werden kann [12].<\/p>\n\n<p>Zum logistischen Prozess geh\u00f6ren neben dem reinen Transport von Waren u. a. auch die Lagerhaltung, die Verpackung, die Entsorgung und das Management der jeweiligen T\u00e4tigkeiten. Auch diese Bereiche, und v. a. die manuellen Arbeitspl\u00e4tze der Intralogistik, sind massiv von den Potenzialen der digitalen Transformation betroffen und tragen auch in produzierenden und Handelsunternehmen entscheidend zur Sicherung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit bei. Umso wichtiger ist es f\u00fcr Unternehmen, die in der Logistik nicht ihre Kernkompetenz sehen, dass logistische Prozesse m\u00f6glichst effizient und kosteng\u00fcnstig ablaufen, um den Produktionsprozess nicht zu konterkarieren.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Effizientes Management mit einfachen Mitteln<\/h2>\n\n<p>F\u00fcr die Digitalisierung im produktionsnahen Logistik-Umfeld eignen sich App-gest\u00fctzte Anwendungen auf mobilen Endger\u00e4ten besonders gut. Diese st\u00fctzen sich z. T. auf komplexe Maschinendaten und lassen sich \u00fcber Dashboards in individualisierter, aggregierter Form auch f\u00fcr (weniger erfahrene) Maschinenbedienende nachvollziehbar aufbereiten. Sie sind f\u00fcr weniger komplexe Aufgaben ausreichend und k\u00f6nnen die erhobenen Daten mit anderer Unternehmenssoftware austauschen, ohne dabei zu hohe Investitionskosten zu erfordern.<\/p>\n\n<p>Anders als bspw. e-Kanban-Systeme, die standort\u00fcbergreifend bestimmte Prozesse triggern k\u00f6nnen, erfassen Produktions- und Logistik-Apps maschinengerecht spezifische Informationen, die \u00fcber ein reines e-Kanban hinausgehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Apps auf Smartphones oder Tablets auch den Mitarbeitenden bekannt sind und intuitiv genutzt werden k\u00f6nnen. Dies wird aus dem privaten Konsum auf die Unternehmens-IT \u00fcbertragen, indem die Angestellten eingebunden werden, sodass sie individuell genau die Informationen erhalten, die sie f\u00fcr Ihre Arbeit ben\u00f6tigen, was mittels Apps umgesetzt werden kann. So k\u00f6nnen die Arbeit effizienter und menschengerechter gestaltet und die Hemmschwellen im Umgang mit IT-Systemen abgebaut werden [13].<\/p>\n\n<p>Das hilft insbesondere bei komplexen Prozessen, in Einarbeitungsphasen oder bei der Absicherung von wichtigen Prozessschritten den \u00dcberblick zu bewahren und erleichtert die Informationserfassung, bspw. von MHDs und Chargennummern. Dies dient auch dazu, nachfolgende Prozesse zu steuern oder anzusto\u00dfen und wichtige Informationen zu archivieren.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"673\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1.jpg\" alt=\"Kyana AR zum Materialfluss innerhalb des Ger&#xE4;ts\" class=\"wp-image-101508\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1.jpg 1000w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1-510x343.jpg 510w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1-64x43.jpg 64w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1-557x375.jpg 557w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1-768x517.jpg 768w, https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Grosse_IM-20-4_Bild-1-434x292.jpg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Bild 1: Kyana AR zum Materialfluss innerhalb des Ger\u00e4ts (\u00a9 Koenig &amp; Bauer).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fallstudie: Ganzheitliche Produktions-Logistik-App<\/h2>\n\n<p>Die obigen Ausf\u00fchrungen k\u00f6nnen am Beispiel des Druckmaschinenbaus reflektiert werden, da diese Branche sich seit der Erfindung der ersten Druckmaschine durch Koenig &amp; Bauer (1814) in der Vergangenheit mehrfach starken Innovationszyklen anpassen musste. Im Zeitalter des Internets werden Information inzwischen anstatt \u00fcber Druckerzeugnisse zwar weitestgehend \u00fcber digitale Kan\u00e4le verbreitet, doch gleichzeitig spielt die g\u00fcnstige aber hochwertige Verpackung eine immer wichtigere Rolle. Dieser Bedarf hat einen prim\u00e4r digitalen Ausl\u00f6ser: den boomenden Online-Handel.<\/p>\n\n<p>Als konkretes Fallbeispiel f\u00fcr die Einsatzm\u00f6glichkeiten von Produktions- und Logistik-Apps innerhalb der Branche k\u00f6nnen verschiedene Apps des global agierenden Druckmaschinenherstellers Koenig &amp; Bauer dienen. Diese bieten vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten die Produktionsprozesse und die komplexe Maschinensteuerung durch die Bedienenden zu unterst\u00fctzen. So erm\u00f6glichen sie u. a. einen virtuellen Maschinenleitstand, wie bspw. die \u201eRapida-Produc-tionApp\u201c, die den Maschinenbedienenden jederzeit aktuelle Daten zum Produktionsprozess anzeigt [14].<\/p>\n\n<p>Die \u201eRapida-Production-App\u201c bietet eine vereinfachte, druckauftragsbezogene Chargenverfolgung und -dokumentation f\u00fcr die eingesetzten Farben, Lacke, Feuchtmittelzus\u00e4tze etc., die bspw. beim Druck von Lebensmittelverpackungen gesetzlich vorgeschrieben sind [15]. Abweichungen der Soll-Vorgaben werden in ad-hoc-Mitteilungen \u00fcbermittelt, Handb\u00fccher und Handlungsanweisungen \u00fcbersichtlich bereitgestellt, Erinnerungen zur vorbeugenden Wartung angezeigt und die Maschinenperformance in Salesforce ausgewertet.<\/p>\n\n<p>Mit Blick auf die Steigerung der Effizienz durch die Einbeziehung logistischer Aspekte bieten die Apps u. a. auch die M\u00f6glichkeiten, Best\u00e4nde zu verwalten. Insbesondere f\u00fcr die angesprochenen Lebensmittelverpackungen ist es n\u00f6tig, eingesetzte Chargen zu verwalten und jederzeit verf\u00fcgbar zu haben. Diese Prozess-Schritte werden dadurch unterst\u00fctzt, dass jede Entnahme aus dem Lager durch die App gesteuert wird. Au\u00dferdem werden \u00fcber die Entnahme-Informationen auch Bestandsinformationen verwaltet, was zur Optimierung der Bestellpolitik und zur Vereinfachung der Inventur genutzt werden kann. Im Kennzeichnungsdruck, also dem Aufbringen von z. B. MHDs in den laufenden Produktionslinien von bspw. Getr\u00e4nkeabf\u00fcllanlagen sind die Maschinenbedienenden zwar spezialisiert in ihrem Bereich, in den seltensten F\u00e4llen jedoch versiert im Umgang mit den komplexen Kennzeichnungsdruck-Ger\u00e4ten.<\/p>\n\n<p>Die App \u201eKyana\u201c, die neben einer auf der IBM Watson-Technologie-beruhenden K\u00fcnstlichen Intelligenz auch \u00fcber eine Augmented-Reality-Funktion verf\u00fcgt, erm\u00f6glicht es den Nutzenden, mittels Tablet oder der Microsoft Hololens Wartungsschritte virtuell angeleitet durchzuf\u00fchren. Mittels der Sprachsteuerung k\u00f6nnen direkt aus der Produktion heraus Ersatzteile und Verbrauchsmittel bestellt werden [16]. Wenn alle M\u00f6glichkeiten zur Selbsthilfe scheitern, kann \u00fcber die visuelle Fernwartung \u201eVisual Support\u201c per Smartphone oder Datenbrille der 24\/7-Service kontaktiert werden. Mitarbeitende aus dem Service k\u00f6nnen einem Videochat beitreten und so sehen, was vor Ort passiert und bei der L\u00f6sungsfindung unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n<p>Herausforderungen der App-Integration Kern der im Beispiel betrachteten Apps ist die intuitive Unterst\u00fctzung der Bedienenden einer Anlage durch Integration s\u00e4mtlicher auszuf\u00fchrender Prozesse. Die vormalige Unabh\u00e4ngigkeit von Prozessschritten wurde und wird zumeist durch lange Vorlaufzeiten und hohe Best\u00e4nde erkauft, was der Effizienz der Prozesse, der Qualit\u00e4t der Produkte und der Volatilit\u00e4t der M\u00e4rkte diametral entgegensteht. Die App-gest\u00fctzte Abwicklung hingegen meldet Informationen \u00fcber standardisierte Schnittstellen an ein ERP-System zur\u00fcck, sodass die gesamte Unternehmensplanung und -steuerung unterst\u00fctzt wird. So ist nicht nur die Gesamtintegration m\u00f6glich, sondern es entstehen auch zwei Ansichten desselben Prozesses, die sich je nach Adressaten unterscheiden, operativ oder administrativ.<\/p>\n\n<p>Allerdings stellt die Anbindung an verschiedene ERP Systeme und Middleware durchaus eine Schwierigkeit und einen Kostenfaktor f\u00fcr die Anbieter dar. Ein Beispiel ist die Zahlungsabwicklung von Verbrauchsmittelbestellungen. Im Gegensatz zum Online-Einkauf bei Privatkunden stehen bei Firmenkunden Einkaufs- und Beschaffungsprozesse zwischen dem Bedarf an der Maschine und der Zahlungsfreigabe durch die Rechnungspr\u00fcfung. Diese m\u00fcssen sinnvoll integriert oder aber komplett ausgeklammert werden &#8211; dann k\u00f6nnte die Bestellung erst nach Vorliegen einer Bestellnummer erfolgen. Dies reduziert wiederum signifikant den Komfort und die angedachte Vereinfachung durch einen smarten Prozess.<\/p>\n\n<p>Auch zeigt die Vielzahl an App-L\u00f6sungen unterschiedlicher Hersteller das Dilemma der Produktionsleiter auf dem Shopfloor. Man verf\u00fcgt zwar \u00fcber immer mehr Daten, diese befinden sich aber h\u00e4ufig in propriet\u00e4ren Silos, deren Aggregation nur schwierig m\u00f6glich ist. Ma\u00dfgabe der n\u00e4chsten Stufe von Apps muss also die Konnektivit\u00e4t mit Systemen sein, in denen die Daten analysiert werden k\u00f6nnen. Dies kann bspw. \u00fcber Standardschnittstellen, offene Plattformen oder die Anbindung an existierende \u00d6kosysteme \u00fcber die Bereitstellung in standardisierten Cloud Containern erfolgen. Die Auswertung und Verkn\u00fcpfung verschiedener Datenquellen kann dann direkt im ERP System oder \u00fcber Business Intelligence Anwendungen erfolgen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n<p>Apps entwickeln sich rasant von reinen Konsumenten- oder speziellen Unternehmens-Anwendung mit limitierten Einsatzm\u00f6glichkeiten zu einer leistungsf\u00e4higen Unterst\u00fctzung im Produktions- und Logistikprozess. Die Mitarbeitenden werden intuitiv in ihrer Beurteilung durch intelligent aufbereitete Livedaten unterst\u00fctzt und k\u00f6nnen so schneller und sicherer Entscheidungen treffen oder Hilfe anfordern. Das unterst\u00fctzt die Akzeptanz und baut Hemmschwellen ab, was den Transformationsprozess deutlich erleichtert.<\/p>\n\n<p>Big Data erm\u00f6glicht eine immer genauer werdende Auswertung von Produktions- und Logistikprozessen sowie eine Mustererkennung, was vom Management zur gezielten Entscheidungsunterst\u00fctzung und Prozessoptimierung genutzt werden kann. Dies ist in erheblichem Ma\u00dfe wirtschaftlich relevant und kann in Branchen mit hohem Margendruck einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. Gleichzeitig sorgen immer bessere Systeme f\u00fcr vorbeugende Wartung f\u00fcr eine fr\u00fchere Erkennung m\u00f6glicher Fehler, die pr\u00e4ventiv korrigiert werden k\u00f6nnen. Unternehmen k\u00f6nnen somit aktiv agieren statt nur zu reagieren. Den Herstellern selbst helfen die h\u00f6here Kundenzufriedenheit und die gewonnenen Erkenntnisse \u00fcber die eigenen Maschinen zu optimierten Prozessen und leistungsf\u00e4higerem Equipment.<\/p>\n\n<p>Trotz der Vorteile sind Apps in vielen Unternehmen noch nicht verst\u00e4rkt im Einsatz. Eine zentrale Herausforderung ist es, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Applikationen und Systeme, in denen Daten erzeugt werden, ein hersteller\u00fcbergreifendes Gesamtbild zu erzeugen. Hierbei liegt der Schl\u00fcssel in der Anbindung der Datenquellen an ERP Systeme und Middleware, die Daten aufbereiten, vereinheitlichen und zum Zugriff \u00fcber Schnittstellen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen. Hersteller\u00fcbergreifende Standards sind daf\u00fcr eine wichtige Voraussetzung, um Kompatibilit\u00e4t zu sichern und Anpassungskosten niedrig zu halten.<\/p>\n\n<p>Dass in der Folge Mitarbeitende mit Smartphone und Tablet durch die Produktion und Logistikanlagen laufen, mag auf den ersten Blick befremdlich wirken. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Technologien und Apps \u00e4hnliche Auswirkungen auf die Produktivit\u00e4t von Industriebetrieben haben werden wie die Dampfmaschine, das Flie\u00dfband und die computerprogrammierbaren Maschinen aus den vergangenen drei industriellen Revolutionen.<\/p>\n<hr><div class=\"gito-pub-content-bibliography\"><h2>Bibliography <\/h2>[1] Wienzek, T.: Vier Industrie 4.0-Strategietypen f\u00fcr die Praxis. In: Wagner, R. 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Radebaul 2018.\r<br>[16] Ringel, D.: K\u00fcnstliche Intelligenz in der Kennzeichnungstechnik. W\u00fcrzburg 2018.<\/div><div id=\"download-section\" class=\"gito-pub-download-section\" style=\"text-align:center;margin:20px;\"><h2>Your downloads<\/h2><button style=\"font-size:14px;margin-right:15px;\" class=\"button gito-pub-cpt-download-button\" data-postid=\"93923\" data-userid =\"0\" data-filename=\"winkelhaus_Digitale-Verzahnung-in-variantenreicher-Fertigung_IM_2020-4.pdf\"><span style=\"margin-top:5px !important;\" class=\"dashicons dashicons-download\"><\/span>&nbsp;&nbsp;PDF<\/button><\/div><div class=\"gito-pub-tags-social-share\" style=\"display:flex;justify-content:space-between;\"><div>Tags: <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/app\/\">App<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/applications\/\">applications<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/industrie-4-0-en\/\">Industrie 4.0<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/industrie-4-0\/\">Industrie 4.0<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/industry-4-0\/\">Industry 4.0<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/logistics\/\">logistics<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/logistik\/\">Logistik<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/logistik-en\/\">Logistik<\/a><\/span> <span class=\"gito-pub-tag-element\"><a href=\"\/tag\/packaging\/\">packaging<\/a><\/span> <\/div><div><div class=\"social-icons share-icons share-row relative\" ><a href=\"whatsapp:\/\/send?text=Digital%20Integration%20in%20Individualized%20Production - https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/digital-integration-in-individualized-production-harmonizing-complex-production-and-logistics-processes-using-mobile-apps\/\" data-action=\"share\/whatsapp\/share\" class=\"icon button circle is-outline tooltip whatsapp show-for-medium\" title=\"Share on WhatsApp\" aria-label=\"Share on WhatsApp\"><i class=\"icon-whatsapp\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/digital-integration-in-individualized-production-harmonizing-complex-production-and-logistics-processes-using-mobile-apps\/\" data-label=\"Facebook\" onclick=\"window.open(this.href,this.title,'width=500,height=500,top=300px,left=300px'); 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Being resilient during crises is becoming a key competence. Serious games (SG) can help make resilience-building processes more transparent. This article derives specific requirements for SG from different phases of resilience and shows how these can be implemented in game mechanics in order to effectively support the training of resilience.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 2 | Pages 98-104<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/energy-transition-serious-gaming\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_423992056_BullRun-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_423992056_BullRun-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_423992056_BullRun-196x180.webp\" alt=\"Serious Gaming and the Energy Transition\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Serious Gaming and the Energy Transition\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Serious Gaming and the Energy Transition<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">Collaborative knowledge generation and interactive understanding of complex interrelationships<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/janine-gondolf\/\">Janine Gondolf<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-5644-8328\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/gert-mehlmann\/\">Gert Mehlmann<\/a>, <a href=\"\/authors\/joern-hartung\/\">J\u00f6rn Hartung<\/a>, <a href=\"\/authors\/bernd-schweinshaut\/\">Bernd Schweinshaut<\/a>, <a href=\"\/authors\/anne-bauer\/\">Anne Bauer<\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     Conveying the complexity and multifaceted nature of the energy transition to a broad audience is a challenge. This article demonstrates how interactive serious games on a multitouch table can help make connections tangible and comprehensible. The games and the table were used in various conversational contexts. These are presented here in three case vignettes based on participant observation of the different applications, as well as situated and shared reflection. The vignettes demonstrate how interaction can trigger epistemic processes, enable shifts in perspective, and foster collective thinking, all of which are necessary for shaping the future of society as a whole.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 2 | Pages 62-69<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/learning-module-sustainable\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-640x325.webp\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-196x180.webp\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/AdobeStock_289023545_Gorodenkoff-196x180.webp\" alt=\"Industrial Transformation via a Machining Learning Factory\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Industrial Transformation via a Machining Learning Factory\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Industrial Transformation via a Machining Learning Factory<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">A learning module to foster competencies for a sustainability-driven transformation<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/oskay-ozen\/\">Oskay Ozen<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-5566-6633\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/victoria-breidling\/\">Victoria Breidling<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0000-0384-4813\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/stefan-seyfried\/\">Stefan Seyfried<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-8278-0212\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/matthias-weigold\/\">Matthias Weigold<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-7820-8544\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     Sustainability-enhancing transformation processes are necessary in all sectors if we are to remain within planetary boundaries. This also applies to the industrial sector as a significant emitter of greenhouse gases. Employees need new competencies to master this complex task of industrial transformation. These range from CO2 equivalents accounting to the development and evaluation of transformation scenarios, including technical measures. The learning module developed here addresses these competency requirements and uses the example of the ETA factory to show how a competency-oriented learning module for industrial transformation can be structured. It essentially comprises four phases: data collection and CO2 equivalents accounting, cause analysis, development of measures and evaluation of measures.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | Edition 2 | Pages 38-47 | DOI <a style=\"font-weight:bold !important;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.30844\/I4SE.26.2.38\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.30844\/I4SE.26.2.38<\/a><\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/from-brownfield-to-industry-4-0\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/voelker-640x325.jpg\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/voelker-196x180.jpg\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/voelker-196x180.jpg\" alt=\"From Brownfield to Industry 4.0\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"From Brownfield to Industry 4.0\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">From Brownfield to Industry 4.0<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">Learning factories as training and testing environment for digital transformation<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/jakob-weber\/\">Jakob Weber<\/a>, <a href=\"\/authors\/sven-voelker\/\">Sven V\u00f6lker<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0000-9707-1478\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-abo-sign gito-pub-login-register-link\" data-targetabo=\"expert\" data-targeturl=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/from-brownfield-to-industry-4-0\/\" title=\"please login or register - content can only be read in its entirety with a subscription  expert\">\n\t\t\t                         <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/plugins\/gito-publisher\/img\/i4s-login.png\">\n\t\t\t                      <\/div>To succeed in their digital transformation, manufacturing companies need engineers with in-depth knowledge of key technologies and concepts, and a profound understanding of the transition from Industry 3.0 to Industry 4.0. This article describes the concept of a learning factory that is continuously subjected to a digital transformation, thereby creating an environment for the development of transformation competencies. The concept of digital transformation is based on digital worker assistance systems and multi-agent systems for production control. These enable the incremental integration of existing resources into the digitalized factory. The learning factory is not presented to students as a completed solution. Instead, it is continuously developed further as part of student projects. This way, it contributes directly to the qualification of personnel for the implementation of Industry 4.0.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 2 | Pages 88-96<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/ai-colleagues\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Franken_titel-640x325.jpg\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Franken_titel-196x180.jpg\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Franken_titel-196x180.jpg\" alt=\"AI Colleagues?\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"AI Colleagues?\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">AI Colleagues?<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">Competence requirements and training for AI use in industry<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/swetlana-franken-en\/\">Swetlana Franken<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0002-9991-3015\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-abo-sign gito-pub-login-register-link\" data-targetabo=\"expert\" data-targeturl=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/ai-colleagues\/\" title=\"please login or register - content can only be read in its entirety with a subscription  expert\">\n\t\t\t                         <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/plugins\/gito-publisher\/img\/i4s-login.png\">\n\t\t\t                      <\/div>Artificial intelligence is fundamentally changing tasks, roles, and skills in (industrial) companies. Increasingly, it acts as a colleague, preparing decisions, supporting processes, and interacting with people. This article highlights key competence requirements for AI use in industry, presents an integrated competence model, and outlines practical strategies for the transfer of skills. The aim is to prepare companies and employees for humane, competence-oriented AI implementation that combines technological efficiency with human creativity and judgment.                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 2 | Pages 78-86<\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n   <div class=\"gito-pub-frontend-post-card gito-pub-flex-item gito-pub-flex-item-1\">\n      <a href=\"https:\/\/industry-science.com\/en\/articles\/tachaid-ethical-ai\/\">\n         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-row\">         <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column gito-pub-frontend-post-card-column-image\">\n            <picture>\n               <source media=\"(max-width:640px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Rath_AdobeStock_629687249_everythingpossible-640x325.jpg\">\n               <source media=\"(min-width:641px)\" srcset=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Rath_AdobeStock_629687249_everythingpossible-196x180.jpg\">\n               <img decoding=\"async\" class=\"gito-pub-frontend-post-card-image\" src=\"https:\/\/industry-science.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Rath_AdobeStock_629687249_everythingpossible-196x180.jpg\" alt=\"Operationalizing Ethical AI with tachAId\">\n            <\/picture>\n         <\/div>\n            <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-column\">               <div class=\"ellipsis\" style=\"height:166px !important;overflow:hidden;\" title=\"Operationalizing Ethical AI with tachAId\">                  <table class=\"gito-pub-frontend-post-card-header\">\n            \t     <tr>\n                        <td>                  \t\t   <h4 class=\"gito-pub-frontend-post-card-title\" style=\"line-height:1.2em;\">Operationalizing Ethical AI with tachAId<\/h4>\n                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-subtitle\">Validating an interactive advisory tool in two manufacturing use cases<\/div>                        <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-author\"><a href=\"\/authors\/pavlos-rath-manakidis\/\">Pavlos Rath-Manakidis<\/a>, <a href=\"\/authors\/henry-huick\/\">Henry Huick<\/a>, <a href=\"\/authors\/bjoern-kraemer\/\">Bj\u00f6rn Kr\u00e4mer<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0009-0004-4659-012X\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a>, <a href=\"\/authors\/laurenz-wiskott\/\">Laurenz Wiskott<\/a> <a href=\"https:\/\/orcid.org\/0000-0001-6237-740X\" target=\"_blank\" title=\"ORCID eintrag \u00f6ffnen.\" rel=\"noopener\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orcid.org\/assets\/vectors\/orcid.logo.icon.svg\" alt=\"ORCID Icon\" style=\"width:16px;height:16px;vertical-align:middle;\"><\/a><\/div>\n                        <\/td>\n                     <\/tr>\n                  <\/table>\n                  <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-text\">\n                     Integrating artificial intelligence (AI) into workplace processes promises significant efficiency gains, yet organizations face numerous ethical challenges that stakeholders are often initially unaware of\u2014from opacity in decision-making to algorithmic bias and premature automation risks. This paper presents the design and validation of tachAId, an interactive advisory tool aimed at embedding human-centered ethical considerations into the development of AI solutions. It reports on a validation study conducted across two distinct industrial AI applications with varying AI maturity. tachAId successfully directs attention to critical ethical considerations across the AI solution lifecycle that might be overlooked in technically-focused development. However, the findings also reveal a central tension: while effective in raising awareness, the tool\u2019s non-linear design creates significant usability challenges, indicating a user preference for more structured, linear guidance, especially ...                  <\/div>\n               <\/div>\n               <div class=\"gito-pub-frontend-post-card-scientific\"><strong>Industry 4.0 Science<\/strong> | Volume 42 | 2026 | Edition 1 | Pages 50-59 | DOI <a style=\"font-weight:bold !important;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.30844\/I4SE.26.1.48\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10.30844\/I4SE.26.1.48<\/a><\/div>            <\/div>\n         <\/div>\n      <\/a>\n   <\/div>\n<\/div>\n<!-- GITO_PUB_POST end flex-container -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The paradigm shift towards a customer focused mass customization in Industry 4.0 and corresponding Logistics 4.0 requires technical solutions to make these approaches economically viable. When human workers on the shopfloor are faced with these technologies, however, they can be the source of fear and resistance. Applications for mobile devices are a user-friendly component of a digitization strategy in this light. A real life example from the printing industry is highlighting how apps can be used to save money, improve process reliability and increase worker satisfaction at the same 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